Zwei neue Hochleistungskraftstoffe
Aral bietet beide Kraftstoffe zunächst an 450 Tankstellen in den Ballungszentren an, monatlich kommen weitere 150 Stationen hinzu. Im ersten Halbjahr 2005 werden alle Aral Tankstellen umgerüstet sein. Ultimate 100 ersetzt die bisherige Kraftstoffsorte Aral SuperPlus, während Ultimate Diesel den Autofahrern zusätzlich zum erfolgreichen Aral SuperDiesel offeriert wird. Aral bietet seinen Kunden dann an allen Tankstellen zwei Diesel- und drei Ottokraftstoffe an.
Die Aral Forschung hat beide Kraftstoffe von Grund auf neu konzipiert. Nach neu entwickelten Rezepturen werden sie separat von allen anderen Kraftstoffen aus den hochwertigsten Produktströmen eigener Raffinerien zusammengestellt und über eine eigene Logistikkette an die Aral Tankstellen geliefert. Ihre grundlegenden Eigenschaften vereinen, was bisher unmöglich erschien: Ultimate 100 und Ultimate Diesel sorgen für mehr Leistung, eine bessere Beschleunigung bei geringerem Verbrauch und reduziertem Schadstoffausstoß.
Gemeinsam mit dem TÜV hat die Aral Forschung in Bochum einen Flottentest mit rund 90 Pkw und vier Motorrädern durchgeführt, um herauszufinden, was die neuen Kraftstoffe exakt leisten. Die getesteten Fahrzeuge bilden einen repräsentativen Querschnitt durch die deutsche Fahrzeugpopulation (vom VW Golf bis zum Porsche GT3). Alle marktrelevanten Fahrzeugtypen und Motortechnologien waren vertreten, mehr als eine Million Testkilometer wurden auf Prüfständen, Straßen und Testgelände zurückgelegt.
Die Testergebnisse:
Der neue Kraftstoff Ultimate 100 sorgt im Durchschnitt aller getesteten Fahrzeuge für vier Prozent (bis zu 10 Prozent) mehr Leistung und 2,5 Prozent (bis zu 8,5 Prozent) bessere Beschleunigung im Vergleich zu marktüblichem Superbenzin mit 95 Oktan. Er spart durchschnittlich 3 Prozent Kraftstoff ein (bis zu 6 Prozent) und reduziert die Kohlenwasserstoff-Emissionen (HC) im Mittel um 8,5 und die Stickoxide (NOx) im Mittel um 9,5 Prozent.
Der neue Ultimate Diesel bringt im Vergleich zu marktüblichem Dieselkraftstoff und im Durchschnitt aller getesteten Fahrzeuge 5 Prozent mehr Leistung auf die Straße (bis zu 13 Prozent) und verbessert ihr Beschleunigungsvermögen um durchschnittlich 4,5 Prozent (bis zu 11 Prozent). Dabei spart er durchschnittlich 2 Prozent Kraftstoff ein (bis zu 4 Prozent) und verringert die Schadstoffemissionen deutlich: 27 Prozent weniger unverbrannte Kohlenwasserstoffe (HC) und Kohlenmonoxid (CO).
Mit Ultimate definiert Aral sowohl bei Diesel- als auch bei Ottokraftstoffen den Stand der Technik neu. Beide Kraftstoffe erfüllen als einzige Produkte am Tankstellenmarkt auch die Anforderungen der World Wide Fuel Charter (WWFC). In dieser Charter definiert die weltweite Automobilindustrie ihre Qualitätsstandards für Kraftstoffe - eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung noch leistungsfähigerer und noch umweltfreundlicherer Motoren.
Die neuen Premium-Kraftstoffe haben ihren Preis: Ultimate 100 wird im Vergleich zu Aral Super 10-12 Cent mehr kosten, Ultimate Diesel 8-10 Cent. Die Ultimate-Plattform bietet dem Verbraucher dafür den klaren Vorteil, bislang gegensätzliche Leistungsmerkmale in jeweils einem Kraftstoff zu vereinen: mehr Leistung, weniger Schadstoffe und geringerer Verbrauch. Der Kunde hat jedoch die Wahl: sowohl bei Ottokraftstoffen wie bei Diesel kann er entscheiden, welche Kraftstoffqualität er bevorzugt.
Qualitätsbewusste Autofahrer, das belegen Marktstudien von Aral, setzen nicht mehr alleine auf die Motorleistung, sie achten mehr und mehr auch auf den Umweltaspekt. Sie wünschen sich von einem Premiumkraftstoff zwar maximale Motorleistung, dabei soll aber möglichst wenig Kraftstoff verbrannt werden, der durch hohe Steuern belastet ist und das Abgas sollte möglichst sauber bleiben ("mehr Leistung, weniger Schadstoffe"). Für solche Kraftstoffe ist der qualitäts- und umweltbewusste deutsche Autofahrer bereit, etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Aral rechnet bei Ultimate 100 mit einem Anteil von rund 8 Prozent am Ottokraftstoffabsatz über ihre Tankstellen und bei Ultimate Diesel von rund 9 Prozent am Pkw-Dieselabsatz.
Letzte Änderung: 28.06.2004


