Geschichte der Carrera Rennbahn

Josef Neuhierl aus Fürth, in dessen 1920 gegründeten Unternehmen zunächst Blechspielzeug gefertigt wurde, übernahm die Idee des "Slot Car Racing" aus Amerika und führte die Autorennbahn 1963 in Deutschland ein. Den Markennamen "Carrera" schaute er sich bei Porsche ab; dank seiner Bekannschaft mit dem damaligen Porsche-Rennleiter Huschke von Hanstein durfte er ihn ganz unkompliziert übernehmen.

Den Anfang machten erste Modelle im Maßstab 1:32
1967 kam 1:24 hinzu
Beide Maßstäbe sind immer noch in gebrauch. STS Racing, so der nun zur Stadelbauergruppe gehörenden Firma, produzierte 2003 rund 1,5 Millionen Modellfahrzeuge. 2004 sollen es mehr als 2 Millionen Carrera Autos werden.

Carrera Evolution ist die Produktlinie mit Autos im Maßstab 1:32 und Schienen in 1:24
Die Fahrzeuge haben dadurch viel Platz auf der Bahn, driften ist ohne Randstreifen möglich. Für Kinder ab acht Jahren und Erwachsene gedacht, Los geht es ab ca. 100 Euro.

Carrera Exclusiv heißt die hochwertigste Reihe mit größeren Fahrzeugen (1:24 wie die Schienen). Für die Bahn gibt es ansteckbare Randstreifen, es wird mehr Platz für den Aufbau benötigt. Vom Hersteller empfohlen ab 10 Jahren.

Carrera Go ist 1990 eingeführt worden. Es handelt sich um das Einsteigersystem im kompakten Maßstab 1:43 für jüngere Kinder. Für ein Basisset sind ungefähr 50 Euro zu zahlen.

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