BMW M235i M Performance mit ‚Engine of the Year 2014‘ im Driftvergleich

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Zu einem ungewöhnlichen Aufeinandertreffen kam es im Speedwaystadion von Landshut/Ellermühle. Erstmals driftete ein Vertreter einer führenden deutschen Automobil-Fachzeitschrift mit einem BMW M235i mit M Performance Zubehör auf der knapp 400m langen Speedwaybahn des AC Landshut gegen den BMW Motorradhändler und vierfachen Sandbahn-Weltmeister Karl Maier, der mit seinem Speedwaymotorrad antrat.

Die Ausgangssituation für beide Fahrer konnte nicht ungleicher sein: Der BMW M235i M Performance mit einem 3,0 Liter BMW TwinPower Turbo Benzinmotor leistet 326 PS und 450 Nm bei einem DIN Fahrzeuggewicht von 1.470kg und einer Länge von knapp viereinhalb Metern. Das Speedwaymotorrad mit einem luftgekühlten 500 Kubikzentimeter Einzylindermotor wiegt per Reglement 80 Kilogramm, hat lediglich einen Gang und keine Bremsen. Die mit Methanol betriebene Spezialmaschine leistet bis zu 80 PS und ist ausschließlich für Speedwaybahnen gebaut.

Ebenso wie auf der Straße bietet der mit originalem M Performance Zubehör ausgestattete BMW M235i auch für die etwa zwölf Meter engen Kurven der Landshuter Speedwaybahn ideale Voraussetzungen für gleichmäßige Drifts.

Die BMW typische Fahrdynamik wird durch eine ausgeglichene 50:50 Achslastverteilung, einen niedriger Schwerpunkt, ein gegenüber der Serie um 20 mm tieferes BMW M Performance Sportfahrwerk mit mechanischem Hinterachs-Sperrdifferenzial und geschmiedeten 19″ Leichtmetallräder erreicht. Im Juni 2014 wurde der BMW TwinPower Turbo Sechszylindermotor des Fahrzeugs zum „Engine of the Year“ gekürten. Sein maximales Drehmoment von 450 Nm liegt von 1.300 U/min bis 4.500 U/min an. Der Antrieb bietet dadurch neben dem ausbalancierten Fahrwerk eine gleichmäßige Kraftentfaltung über den kompletten Drehzahlbereich.

Trotz der unterschiedlichen Grundvoraussetzungen gelang beiden Fahrern beim erstmaligen Aufeinandertreffen auf Anhieb ein gemeinsames Ziel: Fünf Stunden Freude am Driften auf engstem Raum. Der BMW M235i M Performance hat seine fahrdynamische Performance damit erstmalig auch abseits der Straße auf Sand unter Beweis gestellt.

Immer noch motiviert nach fünf kontinuierlichen Stunden Querdynamik bewegte der ehemalige Weltmeister Karl Maier schließlich noch eine speziell umgebaute BMW S1000 RR mit Stollenbereifung um die Speedwaybahn. Vollgetankt wiegt die RR etwas über 200 Kilogramm und leistet 193 PS. Auch der Supersportler ließ sich dank seiner Fahrstabilität, seines hervorragenden Handlings und seines sensiblen Ansprechverhaltens gleichmäßig auf der Speedwaybahn driften und rundete einen außergewöhnlich dynamischen Tag ab. (dpp-AutoReporter)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 20. September 2014

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