Chevrolet verlässt Europa

General Motors will bis 2016 Chevrolet vom europäischen Markt nehmen. Gleichzeitig will der Konzern seine Luxusmarke Cadillac stärken. Mit der Entscheidung sollen auch Opel und die britische Schwestermarke Vauxhaull gestärkt werden. Insbesondere die Kleinwagen von Chevrolet kommen seit Jahren nicht über ein Prozent Marktanteil im europäischen Raum hinaus, Opel und Vauxhall liegen bei sechs Prozent.

Gleichzeitig will GM Cadillac als Konkurrenten gegen die Oberklasse-Autobauer BMW, Daimler und Audi in Europa positionieren. Bis 2016 sollen mehr als vier Milliarden Euro Investitionen in neue Modelle und Motoren fließen, um das defizitäre Europageschäft zu stärken, teilte das Unternehmen mit.

Der US-Konzern bezifferte die finanziellen Belastungen für den Rückzug Chevrolets aus Europa auf 700 Millionen (ca. 512 Millionen Euro) bis eine Milliarde Dollar (ca. 732 Millionen Euro). Die Kosten fallen vor allem für Wertberichtigungen, den Umbau des Händlernetzes und Preisabschläge an. Chevrolet hat in Europa etwa 520 Beschäftigte und 1900 Händler. (ampnet/nic)

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Chevrolet Aveo.

Chevrolet Orlando.

Chevrolet Camaro.


Beitrag zuletzt aktualisiert am 26. April 2016

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