Genf 2014: Skoda putzt sich heraus

Design wird immer wichtiger. Das hat auch Skoda erkannt und stellt auf dem Genfer Automobilsalon (- 16.3.2014) die markant geformte Studie Vision C vor. Sie führt die vor drei Jahren eingeführte Designlinie zukunftsweisend fort. Gleichzeitig stellt die Traditionsmarke mit der Weltpremiere ihre Vision eines fünftürigen Coupés vor. Die dynamische Karosserie verbindet modernste Technik, geringe Emissionen, niedriges Gewicht und optimierte Aerodynamik.
Das Fahrzeuggesicht der von Skoda-Designer Jozef Kabaň und seinem Team gezeichneten Studie dominieren der breite Kühlergrill und ein über die gesamte Fahrzeugbreite reichender unterer Lufteinlass sowie die markanten, als breit gezogene Dreiecke geformten Scheinwerfer mit scharfen Kanten und die ebenfalls dreieckigen Nebelscheinwerfer.

Der Grill behält grundsätzlich seine leicht geschwungene Form bei, ist jedoch etwas flacher und breiter ausgeformt als bei den aktuellen Skoda-Modellen. Die vertikalen Lamellen bleiben charakteristisches Merkmal. Sie bestehen bei der Designstudie aus handgeschliffenen Kristallelementen und werden dezent indirekt beleuchtet. In der Seitenansicht fallen die rahmenlosen Seitenscheiben und nach hinten leicht ansteigende untere Seitenfensterlinie an, die mit Schwung die hintere Seitenscheibe der Fond-Tür abschließt. Dieses von den Designern als „Flosse“ bezeichnete Skoda-Designmerkmal hielt mit dem neuen Octavia Einzug in die Modellgestaltung der Marke. Die Türgriffe sind – direkt unterhalb der Tornadolinie verlaufend – unsichtbar in die Tür eingelassen und kommen erst zum Vorschein, wenn die Hand davorhält. Die Heckleuchten reichen weit in die Seite des Fahrzeugs hinein. Sie haben die markentypische C-Form. Der obere Teil befindet sich in der Heckklappe, den unteren Teil bilden im Stoßfänger positionierte Katzenaugen.

Der Skoda Vision C bietet vier Einzelsitze und viel Platz für Gepäck. Typisch sind die große Heckklappe und das große Ladevolumen. Unter der Haube arbeitet ein bivalent auf Erdgas und Benzin ausgelegter 1.4 TSI mit 81 kW / 110 PS. Er beschleunigt das Fahrzeug auf eine Höchstgeschwindigkeit von 214 km/h.

In dem Coupé finden vier Personen auf vier Einzelsitzen bequem Platz. Das Raumangebot ist trotz der Coupé-artigen Silhouette großzügig. Die Betonung der Horizontale unterstreicht das luftige Raumgefühl. Alle Instrumente und Bedieneinheiten sind nach modernsten ergonomischen Anforderungen am richtigen Ort angeordnet. Zeichen setzt zudem das Infotainment-System mit Informationsaufbereitung und der Darstellung aller relevanten Informationen auf großen Displays für Fahrer und Passagiere.

Vor dem Fahrer befindet sich ein frei programmierbares Kombigerät mit einem großen 3D-Display. In der Mitte der Armaturentafel ragt ein berührungsempfindliche Multimedia-Bildschirm mit feinem Glasschliff heraus. Darunter sind in der Dekorfläche aus einem Stück Glas die Bedienelemente der Klimaanlage untergebracht. Optische Akzente setzten in den Türen zudem hinterleuchtete Kristallglas-Dekorteile. Gleichzeitig kommen funktionale Aspekte nicht zu kurz. So gibt es Staufächer für Ein-Liter-Flaschen.

Für beide Fond-Insassen gibt es zudem je einen ausfahrbaren Multimedia-Bildschirm. Ein in den hinteren Teil der Mittelarmlehne integrierter Bildschirm zeigt grundlegende Informationen über den Betrieb des Fahrzeugs an. In den Rückenlehnen sind individuell einstellbare Luft-Ausströmungsdüsen integriert. an den Seiten beider Hintertüren befinden sich Leselampen. (ampnet/jri)

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Skoda Vision C.

Foto:
Auto-Medienportal.Net/Frank Schöne

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Beitrag zuletzt aktualisiert am 4. März 2014

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