Gold für Skoda-Logistiksystem

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Das Skoda Logistiksystem ist spitze: Beim Wettbewerb ‚European Gold Medal in Logistics and Supplier Chain‘ belegte der Skoda Produktionsbereich Platz eins. Mit dieser Auszeichnung würdigt die europäische Organisation „The European Logistic Association“ (ELA) die Top-Qualität und hohe Effizienz des international aufgestellten Logistiksystems.

Die Europäische Goldmedaille für Logistik und Lieferantenketten-Management fußt prinzipiell auf dem System der Champions-League. ELA ist die Föderation der 30 nationalen Organisationen aus zentral- und westeuropäischen Ländern. Lediglich die siegreichen Projekte aus nationalen Wettbewerben gelangen in das europäische Finale. Nach Gewinn des nationalen Titels ‚Logistikprojekt des Jahres‘ in Tschechien im März 2014 setzte der Bereich für Logistik ihren Erfolg fort und stellte ihre innovativen Lösungen in Brüssel vor. Die Fachjury hatte aus 30 besten nationalen Logistikprojekten sechs Finalisten, in verschiedenem Branchentätigen Gesellschaften auszuwählen.

Ein ausgeklügeltes, leistungsfähiges und international aufgestelltes System sorgt bei Skoda dafür, dass über die gesamte logistische Wertschöpfungskette die richtigen Fahrzeugteile und -Komponenten zur richtigen Zeit am richtigen Ort in der benötigten Menge zur Verfügung stehen. In den gesamten Logistikprozess sind weltweit 13 Fertigungsstandorte einbezogen. Von Januar bis August 2014 produzierte 696.600 Fahrzeuge – so viele wie nie zuvor in den ersten acht Monaten eines Jahres.

Im Rahmen seiner Wachstumsstrategie erweiterte und modernisierte der tschechische Hersteller wesentliche Bereiche seiner Logistik. Seit Anfang 2013 setzt das neue Logistikzentrum im Stammwerk Mladá Boleslav Maßstäbe in Sachen Konzept, Größe und Fördertechnik. In einer 15.500 m2 großen und 18 Meter hohen, teilautomatisierten Logistikhalle sind 33 Hochregalstraßen installiert, aus denen die Fahrzeug- und Aggregatproduktion im Werk mit Material versorgt wird. Ein vollautomatischer, 60 Meter langer Fördertunnel zur Produktionshalle M13 sowie modernste Lagertechnik gewährleisten die schnelle, flexible und hocheffiziente Teilebereitstellung.

Seit etwa einem Jahr kommt zudem im Werk Mladá Boleslav eine neue, vollautomatische Steuerung der Transportwagen zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um ein Fahrerloses Transport-System (FTS), das die benötigten Teile und Komponenten direkt an die Regale der Montagelinie liefert. Das spart Zeit und Kosten. Deutliche Effizienzsteigerungen brachte weiterhin der Einsatz neuer, sogenannter ‚Pick-by‘-Systeme.

Für den Produktionsprozess bewegen aktuell rund 1.250 Mitarbeiter in der Logistik alljährlich Millionen Teile, Komponenten und Fahrzeug-Systeme. Pro Jahr werden allein etwa 52.000 Eisenbahnwaggon-Ladungen von und zu den tschechischen Fahrzeug-Werken transportiert. Hinzu kommen jährlich 469.000 Lkw-Transporte von und zu allen drei tschechischen Werken. Enorme Größenordnungen erreichen zudem die im Rahmen des Logistikflusses benötigten Lager- und Logistikflächen: Allein Mladá Boleslav, Kvasiny und Vrchlabí erstrecken sie sich über insgesamt 321.000 Quadratmeter – so groß wie knapp 40 Fußballfelder. (dpp-AutoReporter/hhg)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 20. September 2014

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