Iran vermiest Peugeot die Bilanz

Peugeot hat im vergangenen Jahr 1,553 Millionen Autos abgesetzt. Das sind 8,7 Prozent weniger als 2012. Schuld für den Rückgang ist nahezu vollständig der Lieferungsverzicht von Montagebausätzen in den Iran (- 144 000 Einheiten) ab April. Der Absatz von Komplettfahrzeugen hielt sich nahezu auf dem Vorjahresniveau (-0,2 Prozent).
In Europa, wo der Gesamtmarkt schwächelte, musste das Unternehmen einen Zulassungsrückgang um 6,1 Prozent auf 897 000 Einheiten (inklusive 154 000 leichte Nutzfahrzeuge) hinnehmen. Der Marktanteil sank um 0,3 Prozentpunkte auf 6,5 Prozent. Die im ersten Quartal um 11,7 Prozent zurückgegangene Zahl der Zulassungen erholte sich im Laufe des Jahres und belief sich im vierten Quartal auf ein Plus von 3,5 Prozent.

Für Stabilität sorgte 2013 die weiter wachsende Internationalisierung. 43 Prozent (2012: 39 %) der Autos mit dem Löwen im Logo wurden außerhalb der traditionellen Märkte ausgeliefert. Mit 674 000 Einheiten stieg der Absatz hier um 10,9 Prozent. In China legte Peugeot gleich um über ein Viertel auf 272 000 Fahrzeuge zu, in Lateinamerika stieg der Absatz um 5,8 Prozent. Mit dem 301 haben die Franzosen ein eigens für Schwellenländer entwickeltes Auto auf den Markt gebracht. Besonders erfolgreich läuft das Modell beispielsweise in Algerien und in der Türkei.

Besser als erwartet wird auch der 2008 nachgefragt. Für den im Frühjahr eingeführten B-Segment-Crossover lagen bis Ende Dezember über 82 000 Kundenbestellungen vor. Dieses Jahr wird das Modell auch in China und 2015 in Brasilien eingeführt. Die Absatzziele leicht übertroffen hat ebenfalls der neue 308, der in den ersten drei Monaten nach Markteinführung auf über 35 000 Bestellungen kam und dem in Kürze die Kombivariante SW zur Seite gestellt wird. (ampnet/jri)

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Peugeot 2008.

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Beitrag zuletzt aktualisiert am 20. Januar 2014

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