Lexus: 25 Jahre jung

Mit der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit begann das Autojahr 2014 – und vor 25 Jahren auch die Geschichte der Marke Lexus. 1989 feierte dort die Acht-Zylinder-Limousine LS 400 ihre Premiere. Dass das Design stark an ein Konkurrenzmodell aus Stuttgart erinnerte, schmälerte den Erfolg nicht.
Bereits 1983 hatte Eiji Toyoda den Anstoß für die Schaffung eines Edel-Labels gegeben, und zwei Jahre später wurden die ersten von insgesamt 450 Prototypen gebaut, die auch auf deutschen Autobahnen erprobt wurden. Die Ingenieure und das Entwicklungsteam durften nicht auf Standard-Lösungen zurückgreifen, sondern sollten neue Maßstäbe setzen. Nach sechsjähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit sowie dem Einsatz von gut 1,5 Milliarden D-Mark alleine für die Fahrzeug-Entwicklung gelangte der LS 400 zur Serienreife. Etwa 300 Patente waren im Verlauf weltweit angemeldet worden.

Doch der LS 400 sollte nicht das einzige Modell bleiben. In Rekordzeit entwickelte sich Lexus zum Vollsortimenter im Premiumbereich, der mit Pionierrolle bei der Einführung des Vollhybridantriebs seitdem eine eigenständige Position besetzt. Den amerikanischen Markt eroberte Lexus im Sturm und wurde dort absatzstärkste Premiummarke. Aber auch weltweit eroberte Japans neue Automobilmarke weitere Märkte. 1990 startete der Vertrieb in Deutschland. Schon in jenem Jahr offerierte Lexus eine damals bahnbrechende Neuwagen-Garantie von 100 000 Kilometern oder 36 Monaten auf das komplette Fahrzeug. Hinzu kam die neuartige Mobilitätsgarantie mit Unterstützung durch Pannendienst und Reiseorganisation. Diese Garantien mussten die Kunden allerdings kaum in Anspruch nehmen. So eroberte Leus den ersten Platz in der Rangliste der zuverlässigsten Automobilmarken bereits im „JD-Power-Report 7/90“.

Die japanische Marke wurde in vielen Segmenten Vorreiter. So war der 1998 vorgestellte RX weltweit das erste SUV im Premiumsegment und das Cabrio-Coupé SC 430 setzte zur Jahrtausendwende Maßstäbe als erster luxuriöser 2+2-Sitzer mit elektrischem Hardtop. Schon zuvor hatte Lexus zwei Sechs-Zylinder-Limousinen eingeführt: 1993 den GS und 1999 den IS. Der Lexus RX 400h war dann 2005 das erste SUV mit Hybridantrieb. Die Vollhybrid-Technologie hat mit der neuesten IS-Generation in alle anderen Baureihen Einzug gehalten – von der Luxuslimousine LS 600h bis zum kleinsten Lexus, dem 2011 eingeführten Lexus CT 200h als erstem Premiumkompaktwagen mit Vollhybridantrieb.

Mit der markanten Designsprache „L-Finesse“, die 2005 eingeführt wurde, zeigt die Marke noch mehr Gesicht. Dann folgten ab 2007 die sportlichen F-Varianten als besonders dynamische Modelle, zunächst in Form des IS F mit leistungsstarkem V8, dann als 412 kW/560 PS starker Supersportwagen LFA. Auch das neue Sportcoupé RC, das in diesen Tagen auf der Detroit Auto Show Premiere feiert, wird als F-Sport-Variante angeboten. Heute sind alle aktuellen Lexus Modellreihen als F-Sport mit sportiven Designelementen und Fahrwerksoptionen verfügbar. (ampmnet/jri)

Bilder zum Artikel

Lexus LS 400 (1989).

Foto:
Auto-Medienportal.Net/Lexus

Lexus LS 400 (1989).

Lexus LS 400 (1989).

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Lexus LS 400 (1989).

Lexus GS 300 (1993).

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Lexus GS 300 (1993).

Lexus GS (1. Generation).

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Lexus GS (1. Generation).

Lexus RX 300 (2000).

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Lexus RX 300 (2000).

Lexus IS.

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Lexus IS.

Lexus GS 300.

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Lexus GS 300.

Lexus SC 430.

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Lexus SC 430.

Lexus RX 400h.

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Lexus RX 400h.

Lexus LFA.

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Lexus LFA.


Beitrag zuletzt aktualisiert am 20. Januar 2014

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