Mitsubishi spendet zwei i-MiEV-Fahrzeuge für die Regierung von Laos

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Mit der Stiftung zweier Elektrofahrzeuge des Typs i-MiEV (Mitsubishi Electric Vehicle in Deutschland) an die Regierung der Demokratischen Volksrepublik Laos, hat die KLM Import-Export Sole Co., der Importeur von Mitsubishi Automobilen im aufstrebenden asiatischen Schwellenland, ihren erfolgreichen Start in einem der wachstumsstärksten Automärkten Südostasiens gewürdigt.

Laos gilt als idealer Standort für Elektromobile, da große Flussläufe wie der des Mekong den ökologisch sinnvollen Betrieb von Wasserkraftwerken zur nachhaltigen Gewinnung elektrischer Energie ermöglichen. KLM wurde Ende des vergangenen Jahres in Savannakhet, der zweitgrößten Stadt Laos‘, gegründet.

Auch in der benachbarten jungen Republik Union Myanmar (ehemals Birma) haben die Mitsubishi Motors Corporation (MMC) und die Mitsubishi Corporation (MC) in Kooperation mit der Yoma Strategic Holdings Ltd (YSH) und der First Myanmar Investment Co., Ltd. (FMI) den Aufbau einer Serviceinfrastruktur zur Wartung und Reparatur von Mitsubishi-Fahrzeugen gegründet. Zurzeit werden außerdem weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit geprüft.

Das Engagement von MMC in Südostasien schließt überdies die Errichtung eines Versuchszentrums im Osten Thailands ein, wo das Unternehmen bereits in fünf verschiedenen Werken Fahrzeuge produziert. Rund elf Millionen Euro (500 Millionen Baht) wird MMC in Nhongkham Amphur dafür investieren. Das neue Testgelände ist nur wenige Kilometer von den bereits bestehenden MMC Fertigungsstätten in Thailand entfernt, etwa 100 neue Arbeitsstellen werden geschaffen. Es ist das erste Testzentrum von MMC außerhalb Japans.

Auf Wachstumskurs ist die japanische Traditionsmarke außerdem in Afrika. Durch das wirtschaftliche Potenzial zahlreicher natürlicher Rohstoffressourcen und wachsender Bevölkerungszahlen ist für den afrikanischen Automobilmarkt ein starker Nachfrageanstieg zu erwarten. Mitsubishi-Fahrzeuge, vor allem Pickup- und SUV-Modelle, wurden hier bereits Ende der 1960er Jahre eingeführt und genießen hohe Akzeptanz. Die Niederlassung in der kenianischen Hauptstadt Nairobi übernimmt seit Anfang des Jahres die Aufgabe, eine stärkere lokale Präsenz zu schaffen und die bestehenden Vertriebsnetze auszubauen. (dpp-AutoReporter/hhg)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 6. Februar 2017

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