Presse-Präsentation Ford Focus: Überarbeitet geht’s weiter

Ford hat seine erfolgreiche Focus-Baureihe überarbeitet. Mit einem emotionaleren und kraftvolleren Design, einem verbesserten und bedienungsfreundlicherem Interieur, neuen Fahrer- und Sicherheits-Assistenzsystemen sowie neuen Euro 6-Benziner- und -Dieselmotoren soll der Bestseller in die zweite Hälfte seines Modellzyklus starten. Das neue Modell wird heute erstmals auf dem Mobile World Congress in Barcelona (24.-27.2.2014) und kommende Woche auf dem Genfer Automobilsalon (4.-16.3.2014) der Öffentlichkeit präsentiert.
Sportlichen Charakter spiegelt bereits der markant gestaltete Kühlergrill wider. Das Cockpit richtet sich konsequent auf den Fahrer aus, mit deutlich weniger Knöpfen und Schaltern. Im neuen Focus, der vermutlich im vierten Quartal 2014 auf die Straße rollen wird, feiert auch das Multimedia-Konnektivitätssystem Ford Sync 2 sein Europadebüt. Das gleiche gilt für die Ecoboost-Benziner- und Duratorq TDCi-Turbodiesel-Motoren mit jeweils 1,5 Liter Hubraum.

Die Frontpartie Focus führt die Design-Elemente fort, die bereits den Auftritt des aktuellen Fiesta und der kommenden Generation des Mondeo prägen. Kennzeichen dieser Frontpartie ist in erster Linie der groß dimensionierte, trapezförmige Kühlergrill. Die Frontpartie wird auch den Linien auf der Motorhaube geprägt. Sie entstehen an vorderen Dachsäulen, ziehen sich entlang der schlanken Hauptscheinwerfer bis zur schmaleren Oberkante des vorderen Lufteinlasses. Hinzukommen rechtwinklig-gestreckte Nebelscheinwerfer. Im Heckbereich wurden bei Limousine und Kombi die Blenden und Rückleuchten schlanker modelliert.

Mit der Reduzierung der Tasten und Schalter entstand nun eine intuitive Bedienung mit logisch gruppierten Funktionen. Das Zusammenspiel von feinem Chrom mit der schwarz-satinierte Ausstattung verleiht dem Interieur ein aufgeräumt-modernen Ambiente. Das mittlere Ablagefach zwischen den Vordersitzen kombiniert ein nochmals üppigeres Stauvolumen mit einer integrierten, verschiebbaren Armlehne.

Zu den Besonderheiten des Multimedia-Konnektivitätssystem Ford Sync 2 gehört ein acht Zoll großes, hochauflösendes Touchscreen-Farbdisplay sowie eine weiter verbesserte Sprachsteuerung zum Beispiel für die Audio-, Klima- und Mobiltelefon-Funktionen. Als fortschrittlich erweist sich dabei auch das Navigationssystem (inklusive Michelin Travel Guide). Es zeichnet sich aus durch ein Splitscreen-Display mit detaillierten Routenhinweisen, die Ansage von Straßennamen sowie 3D-Darstellungen von Kreuzungen und besonderen Wegmarken aus.

Die Experten von Ford haben das Handling und die Lenkung des neuen Modells umfassend überarbeitet. Dabei konnten sie die strukturelle Steifigkeit des Vorderwagens erhöhen. Eine modifizierte Fahrwerksgeometrie, neu abgestimmte Stoßdämpfer, eine straffere Auslegung jener Fahrwerkslager, die das Lenkgefühl beeinflussen und die elektrische Lenkung runden die Optimierung ab.

Außerdem verfügt der überarbeitete Focus über eine Vielzahl von Assistenzsystemen. Hierzu gehört der Einpark-Assistent, der das Auto jetzt auch in Parkboxen lenken kann, die quer zur Fahrtrichtung liegen. Hinzu kommt der „Cross-Traffic Alert“, der über ein dreistufiges Alarmsystem auf andere Verkehrsteilnehmer hinweist, die sich in einem Bereich von 40 Metern links und rechts des Fahrzeughecks nähern. Parallel hierzu bietet die Funktionalität des „Auspark-Assistenten“ („Pull-out Assist“) sinnvolle Unterstützung.

Für die Sicherheit sorgen zudem der Active City Stop, der in einem Geschwindigkeitsbereich von bis zu 50 km/h (statt wie bisher 30 km/h) Auffahrunfälle verhindern hilft. Neu für die europäischen Modelle von Ford ist das sogenannte Pre-Collision-Assistenzsystem, das ähnlich funktioniert wie Active City Stop arbeitet, aber auch bei höheren Geschwindigkeiten aktiv werden kann. Hierfür überwacht es einen deutlich größeren Bereich vor dem Auto. Droht die Gefahr einer Kollision, warnt es den Fahrer und aktiviert in letzter Konsequenz selbsttätig die Bremsen.

Die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage ACC (Adaptive Cruise Control) mit Auffahrwarnsystem FA (Forward Alert) hält auf Wunsch eine definierte Distanz zum vorausfahrenden Fahrzeug ein. Mit der Vorstellung des neuen Modells erweitert Ford diese Funktion um das Abstandwarnsystem „Distance Alert and Indication“. Auch hier kann der Fahrer die gewünschte Distanz zum Vordermann einstellen.

Einzug in die Focus-Baureihe hält auch das intelligente „My Key“-System. Hierbei lässt sich ein spezieller Autoschlüssel so programmieren, dass der Nutzer – typischerweise junge Fahrer und Führerschein-Neulinge – zum Beispiel nur noch eine reduzierte Höchstgeschwindigkeit erreichen können. Weitere Einschränkungen umfassen die maximale Lautstärke des Audiosystems, das ganz verstummt, sobald einer der Mitfahrenden seinen Sicherheitsgurt nicht angelegt hat. Zugleich entfällt beim Gebrauch des My Key-Schlüssels die Möglichkeit, Sicherheitsassistenzsysteme wie das ESP oder Active City Stop zu deaktivieren.

Den Bi-Xenon-Leuchten haben die Ingenieure von Ford auch das adaptiv mitlenkende Scheinwerfersystem für eine optimale Ausleuchtung der Straße angepasst. Zugleich erhöht das System zum Beispiel bei Autobahntempo den Radius des Abblendlichts, um die Sichtverhältnisse zu verbessern. Clever auch der Türkantenschutz, der Parkremplern entgegenwirkt, indem sich beim Ein- und Aussteigen dank einer ebenso simplen wie wirkungsvollen Mechanik kleine Gummilippen um die Türkanten wickeln.

Für den Ford Focus steht als erstem europäischen Modell der Marke der Ecoboost-Vierzylinders mit 1,5 Liter Hubraum zur Verfügung. Bei diesem Direkteinspritzer besteht die Wahl zwischen 110 kW / 150 PS und 132 kW / 180 PS. Weiterhin erhältlich sind die 1,0-Liter-EcoBoost-Varianten mit 74 kW / 100 PS und 92 kW / 125 PS. Der 1,5 Liter große Duratorq TDCi feiert sein Debut im Focus. Er steht in den Leistungsstufen 70 kW / 95 PS, 77 kW / 105 PS – Econetic und 88 kW / 120 PS zur Verfügung. Der Verbrauch des 110 kW / 150 PS starken Duratorq TDCi mit 2,0 Liter Hubraum und Sechs-Gang-Schaltgetriebe um 14 Prozent, die Automatikversion (Power-Shift) konsumiert 13 Prozent weniger als zuvor. Für die neuen Ford Focus-Modelle (Benziner und Diesel) mit Power-Shift-Automatikgetriebe sind nun auf Wunsch auch Schaltwippen am Lenkrad bestellbar.

Für das kommende Jahr sollen noch zwei verbrauchsgünstige Automatikversionen für den Focus folgen. Dieses sind der 88 kW / 120 PS starke 1,5-Liter-TDCi in Kombination mit dem hocheffizienten Sechs-Gang-Power-Shift-Getriebe und der 1,0-Liter-Eco-Boost-Benziner mit 92 kW / 125 PS.

Der Ford Focus wird aktuell auf 140 Märkten angeboten. Um die wachsende Nachfrage zu befriedigen, die Fertigungskapazitäten in den acht Werken weiter erhöht. So können im Werk Saarlouis (Saarland), in den USA, China, Russland, Thailand, Vietnam, Taiwan und Argentinien nun mehr als 1,5 Millionen Exemplare pro Jahr produziert werden. (ampnet/nic)

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Ford Focus Electric für die HTW Saar (v.l.): Mchael Steuer (vorne links), Qualitätsleiter im Ford-Werk in Saarlouis, übergab das rein batterie-elektrisch betriebene Fahrzeug an Prof. Dr. Wolfram Seibert und Prof. Dr. Hans-Werner Groh.

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Ford Focus Electric für die HTW Saar (v.l.): Mchael Steuer (vorne links), Qualitätsleiter im Ford-Werk in Saarlouis, übergab das rein batterie-elektrisch betriebene Fahrzeug an Prof. Dr. Wolfram Seibert und Prof. Dr. Hans-Werner Groh.


Beitrag zuletzt aktualisiert am 24. Februar 2014

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