„Runter vom Gas“ setzt auf Kontraste

Jeden Tag werden mehr als 1000 Menschen im deutschen Straßenverkehr verletzt – zehn davon tödlich: Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat heute im Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München gemeinsam mit dem Hauptgeschäftsführer des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR), Christian Kellner, die neuen Autobahnplakate der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ vorgestellt. Das Motto der Plakatlinie für das kommende Jahr heißt „Scheinbar schöne Welt“. Die drei Motive zeigen fröhliche, unbeschwerte Szenen im Auto mit Freunden, Familie oder Partnern.
Gleichzeitig brechen die Botschaften hart mit der Harmonie in der Bildsprache: „Einer rast, zwei sterben“, „Einer ist abgelenkt, vier sterben“ und „Einer drängelt, zwei sterben“.

Dass die Botschaften und Werbemittel der Kampagne ankommen, zeigt die aktuelle Auswertung durch die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Vor allem die Plakate am Straßenrand werden wahrgenommen – für 92 Prozent der Befragten sind sie das wichtigste und reichweitenstärkste Kontaktmedium. „Mehr als 70 Prozent der Deutschen kennen ‚Runter vom Gas‘ inzwischen. Ein guter Wert, den wir noch steigern wollen“, sagte Ramsauer.

Mit der Verkehrssicherheitskampagne klären das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie der DVR seit 2008 über Gefahren des Straßenverkehrs auf. Schwerpunkte sind Unfallursachen und Risiken wie Alkohol am Steuer, Ablenkung, gefährliches Überholen, das „Risiko Landstraße“ und dichtes Auffahren. Zudem wirbt die Kampagne für das Anschnallen in Kraftfahrzeugen und das Tragen von Fahrradhelmen. Eine wichtige Zielgruppe sind die jungen Fahranfänger. (ampnet/deg)

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Beitrag zuletzt aktualisiert am 9. Dezember 2013

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