Verjüngungskur für den Toyota Land Cruiser

Mit verjüngter Optik, modifizierter Technik und moderner Ausstattung schickt Toyota den Land Cruiser ins neue Modelljahr. Zudem wurden das Fahrwerk optimiert und neue Assistenzfunktionen eingeführt, die den Fahrer in schwierigem Gelände unterstützen. Der Land Cruiser ist ab sofort zu Preisen ab 40 550 Euro (Dreitürer) und 43 400 Euro (Fünftürer) bestellbar.
Die markanteste Änderung ist die neue Frontpartie, die von der hohen Anordnung der Scheinwerfer und Kühleinlässe sowie vom neu gestalteten Kühlergrill geprägt wird. Die Scheinwerfer mit integrierten Blinkern und Tagfahrleuchten in einem markanten neuen Gehäuse sind wahlweise als Halogen- oder LED-Scheinwerfer erhältlich, letztere mit LED-Tagfahrleuchten. Der neue mächtige vordere Stoßfänger mit integrierten Nebelscheinwerfern bietet dem Kühlergrill und den Scheinwerfern jetzt mehr Schutz. Auch die Heckgestaltung betont die Robustheit des Fahrzeugs, während die Seitenansicht durch neue 17-Zoll-Räder im Sechs-Speichen-Design sowie 18-Zoll-Räder im Zwölf-Speichen-Design aufgewertet wird.

Die neu gestaltete Frontpartie ist auch der Grund für den leichten Längenzuwachs des Land Cruiser: In beiden Karosserievarianten legte er um zwei Zentimeter zu und ist als Fünftürer nun 4,78 Meter lang, während er in der dreitürigen Version auf 4,34 Meter kommt. Unverändert blieben Radstand, Böschungswinkel (32 Grad) und Rampenwinkel (22 Grad).

Aufgewertet wurde im Rahmen der Verjüngungskur auch der Innenraum. Dazu gehören Optitron-Instrumente, ein neues oberes Audio-Bedienfeld aus gebürstetem Leichtmetall in der Mittelkonsole, ein jetzt als 4,2 Zoll großer TFT-Monitor ausgeführtes Multi-Informationsdisplay sowie neue Lederausstattungen in den Farben Schwarz, Beige oder Schwarz/Grau. Unterhalb der Klimatisierungs-Steuerungselemente bietet ein neues Bedienfeld Zugriff auf die Assistenzsysteme für Straße und Gelände. Das zentrale Element bildet ein neuer Drehregler mit Schalt-Funktion, über den sich sowohl das Multi-Terrain-Select-System als auch die geländeabhängige Geschwindigkeitsregelung Crawl Control bedienen lassen. Der Drehregler ist für eine sichere Bedienung auch in schwerem Gelände gerändelt sowie mit einem beleuchteten Ring und Zeiger ausgestattet.

Die Karosserie ruht nach wie vor auf einem Leiterrahmen. Sowohl das Fahrwerk mit weiterentwickelter Doppelquerlenker-Vorderachse als auch die dynamische Fahrwerkskontrolle KDSS (Kinetic Dynamic Suspension System) wurden im Hinblick auf Fahrverhalten und Federungskomfort optimiert. Zur Feinabstimmung des Fahrverhaltens steht die adaptive Dämpfung AVS (Adaptive Variable Suspension) mit den drei Modi „Normal“, „Comfort“ und „Sport“ zur Verfügung. Die in Verbindung mit AVS erhältliche elektronisch gesteuerte Luftfederung der Hinterachse bietet fünf Modi, darunter eine automatische Niveauregulierung und eine schaltbare Karosseriehöhen-Einstellung.

Der permanente Allradantrieb des Land Cruiser besitzt ein automatisches Torsen-Sperrdifferenzial (LSD), das die Antriebskraft-Verteilung zwischen Vorder- und Hinterachse automatisch von 50:50 bis zu einem Verhältnis von etwa 30:70 variiert. Im Extremfall lässt sich zudem das Hinterachs-Differenzial manuell sperren. Darüber hinaus regelt die aktive Antriebsschlupfregelung A-TRC die Antriebskraftverteilung für jedes einzelne Rad über die Steuerung des Bremsdrucks und des Motordrehmoments.

Das Multi-Terrain-Select-System MTS bietet die Wahl zwischen fünf Gelände-Fahrmodi: „Mud & Sand“, „Loose Rock“, „Mogul“ (Buckelpiste), „Rock“ sowie „Dirt & Rock“. Das System passt das Ansprechverhalten von Gaspedal, Bremsen und Antriebsschlupfregelung automatisch an das jeweilige Gelände an. Das Geschwindigkeitsregelsystem „Crawl Control“ regelt automatisch Motor und Bremsen, um eine in fünf Stufen vorwählbare konstante Fahrgeschwindigkeit beizubehalten. Damit unterstützt diese Funktion den Fahrer dabei, Anstiege und Gefällstrecken langsam und kontrolliert zu meistern oder auch das steckengebliebene Fahrzeug freizufahren, ohne die Pedale zu nutzen.

Unterstützung im Gelände bieten zudem eine neue Neigungswinkelanzeige und eine getrennt für jedes einzelne Rad arbeitende Antriebsschlupfregelung. Die Funktion der Antriebsschlupfregelung, der Lenkeinschlag und die Funktion der Differenzialsperren lassen sich beim neuen System jetzt gleichzeitig einblenden.

Sobald das Multi-Terrain-Select-System in Aktion tritt, stellt die Multi-Terrain-Monitor-Funktion automatisch den Bereich vor dem Fahrzeug auf dem 7-Zoll-Display in der Mittelkonsole dar. Mit nach vorn, zu den Seiten und nach hinten gerichteten Kameras, deren Bilder sich einzeln oder in Kombination abrufen lassen, bietet das System einen guten Überblick. Der Multi-Terrain-Monitor kann außer dem Sichtbereich der Kameras noch zahlreiche weitere Informationen darstellen, beispielsweise die Position der Reifenaufstandsflächen, die Fahrspur der Vorderräder beim aktuellen Lenkeinschlag, Hilfslinien parallel zu Breite und Länge des Fahrzeugs sowie die Position von Hindernissen, die das Kollisionsvermeidungs-Sonar erkannt hat.

Als Antrieb steht weiterhin der 3,0-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel zur Verfügung, der 140 kW / 190 PS leistet und zwischen 1600 Umdrehungen und 3000 U/min ein maximales Drehmoment von 420 Newtonemtern erreicht. In der neuesten Version unterschreitet der Common-Rail-Diesel die Grenzwerte der Abgasnorm Euro 5+. In Verbindung mit der 5-Stufen-Automatik beläuft sich der Kraftstoffverbrauch in der dreitürigen Karosserievariante auf 7,9 Liter je 100 Kilometer, was CO2-Emissionen von 209 g/km entspricht.

Der Allrad-Klassiker zeichnet sich unter anderem durch das Pre-Crash Safety System PCS aus, das bei Kollisionen zur Verringerung von Schäden und Verletzungen beitragen kann. Sicherheit auf unbefestigtem Terrain bieten eine Berganfahr- und Bergabfahrhilfe, Gelände-ABS und die Antriebsschlupfregelung. Dazu gibt es eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage, das Rückraum- und Hindernis-Sonar, einen Reifendruckwarner, die Anhänger-Stabilisierung TSC (Trailer Sway Control), den Toter-Winkel-Warner BSM (Blind Spot Monitor) und den neuen Rückraum-Assistent RCTA (Rear Cross Traffic Alert). Dieses System nutzt das Radar des Totwinkel-Monitors, um den Fahrer beim rückwärtigen Rangieren aus Parklücken vor Querverkehr zu warnen, der womöglich weder im Innenspiegel noch in den beiden Außenspiegeln zu erkennen ist.

Auch in der neuen Modellgeneration kommt der Toyota Land Cruiser in den bekannten Ausstattungsstufen Basis, Life und Executive daher. Für den Fünftürer steht zusätzlich die Top-Ausstattung TEC-Edition zur Verfügung. Alle vier Ausstattungslinien zeichnen sich durch einen erweiterten Serienumfang und zusätzliche Optionen aus. (ampnet/jri)

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Beitrag zuletzt aktualisiert am 28. Januar 2014

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