VW-Händler sollen zu Leuchttürmen werden

„Think Blue.“ – diesen Begriff will Volkswagen immer mehr zu einer Marke entwickeln, ähnlich „Blue Motion“. Volkswagen fasst unter diesem Dach seine nachhaltigen Ansätze zur Schonung von Ressourcen und zur besseren Umweltverträglichkeit zusammen. Die Think Blue wird nun kontinuierlich in immer mehr Geschäftsbereiche ausgerollt. Nachdem sich die einzelnen Werke im vergangenen Jahr zu einer Kohlendioxid-Reduzierung um 25 Prozent verpflichtet hatten, ist jetzt der Handel dran. Bis 2020 sollen die Volkswagen Autohäuser in Deutschland ihren CO2-Ausstoß um 25 Prozent reduzieren.
Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, erhalten alle Partnerbetriebe eine professionelle Ökoeffizienz-Beratung. Hierbei sollen konkrete Ansätze gefunden werden, um die jeweiligen Standorte ökologisch nachhaltig weiterzuentwickeln. „Wir bauen dabei auf die tatkräftige Unterstützung unserer Handelspartner“, erklärt Volkswagens Konzernvorstand für Vertrieb und Marketing Christian Klingler. „Einige haben sich schon nachhaltig aufgestellt, bei anderen gibt es viel Potenzial.“ Klingler will die Spitzenreiter für ihr Engagement besonders würdigen.

An der Seite von Europas größtem Automobilhersteller agiert der Naturschutzbund Deutschland (NABU). Damit unternimmt Volkswagen auf dem Weg, zu einem noch nachhaltiger arbeitenden Konzern zu reifen einen weiteren großen Schritt. Und so funktioniert es: In einer ersten Analyse werden im Autohaus die Energieverbräuche, Wärmedämmung, Gebäudetechnik und weitere Faktoren ermittelt. Auf Basis dieser Auswertungen kann dann jeder Händler entsprechende Maßnahmen ergreifen, um seinen Betrieb umweltfreundlicher zu gestalten.

Mit der umweltschonenden Umgestaltung der Autohäuser können die Händler nicht nur ihr Image verbessern, sondern auch Kosten zum Beispiel für Energie. Besonders umweltfreundliche Betriebe werden zu „Ökologie-Leuchttürmen“ entwickelt. Sie werden vom Volkswagen Service Deutschland mit dem Zertifikat „Future Climate inspired by Think Blue“ ausgezeichnet. Das Etablieren eines solchen Zertifikates ist bislang einzigartig in der Automobilbranche.

Das Programm beinhaltet auch Schulungen und Fortbildungen für jeden einzelnen Mitarbeiter im Autohaus. Das Ziel: Ideen zum umweltschonenden Handeln entwickeln und sich beim Thema Nachhaltig aktiv mit einzubringen. Für alle Future Climate-Partner ist die Umsetzung von vereinbarten Maßnahmen bindend. Regelmäßige Kontrollen sollen für die Einhaltung des Standards Sorge tragen. (ampnet/tw)

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Beitrag zuletzt aktualisiert am 17. Dezember 2013

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