Westeuropa weiter auf Stabilisierungskurs

Im November präsentierten sich die internationalen Pkw-Märkte in sehr guter Verfassung, erklärte der Verband der Automobilindustrie (VDA). Der Pkw-Absatz in China stieg im abgelaufenen Monat um knapp ein Viertel. Der Light-Vehicles-Markt in den USA legte um fast neun Prozent zu, Japan verbuchte ein Plus von rund 17 Prozent. In Westeuropa wuchsen die Pkw-Neuzulassungen um knapp ein Prozent. Erwartet schwächer zeigte sich erneut die Nachfrage in Russland (-4 %), Brasilien (-3 %) und Indien (-10 %).
Die Verkäufe von Light Vehicles (Pkw und Light Trucks) in den USA erhöhten sich im November um knapp 9 Prozent auf gut 1,2 Mio. Fahrzeuge. Der abgelaufene Monat war der absatzstärkste November seit dem Jahr 2003. Aufgrund des „shutdowns“ im Oktober wurden viele Neuwagenkäufe auf den November verschoben. Mit 656 700 Einheiten stieg der Absatz von Light Trucks im November um gut elf Prozent. Die Verkäufe von Pkw legten um knapp sechs Prozent auf 581 600 Neufahrzeuge zu. Im bisherigen Jahresverlauf stieg die Nachfrage nach Light Vehicles in den Vereinigten Staaten um gut acht Prozent (14,2 Mio. Einheiten). Die Verkäufe von Light Trucks legten um mehr als elf Prozent zu (7,2 Mio. Neuwagen). Der Pkw-Absatz stieg um gut fünf Prozent auf knapp sieben Millionen Einheiten.

Die Neuzulassungen auf dem japanischen Pkw-Markt erhöhten sich im November um fast 17 Prozent auf 378 600 Neufahrzeuge. Im bisherigen Jahresverlauf lag der Absatz allerdings mit 4,2 Millionen Einheiten noch zwei Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Der chinesische Pkw-Markt liegt ungebremst auf Erfolgskurs. Im November wurden rund 1,6 Millionen Neufahrzeuge verkauft, gut 24 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In den ersten elf Monaten wurde das Vorjahresergebnis mit knapp 14,7 Millionen Einheiten um mehr als 22 Prozent übertroffen. Der Marktanteil der deutschen Konzernmarken beträgt hier aktuell gut ein Fünftel.

Der indische Markt für Pkw erreichte 201 500 Einheiten. Im bisherigen Jahresverlauf bewegten sich die Fahrzeugverkäufe unterhalb des Vorjahresniveaus – sie verringerten sich um gut sieben Prozent auf knapp 2,4 Millionen Einheiten.

In Russland schloss der Light-Vehicles-Markt mit insgesamt 232 000 Fahrzeugen. Damit lag das Verkaufsvolumen im November um knapp vier Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Von Januar bis November ging der Absatz von neuen Light Vehicles auf rund 2,5 Millionen Einheiten (-6%) zurück.

In Brasilien sanken die Neuzulassungen der Light-Vehicles November um knapp drei Prozent auf 288 500 Einheiten. In den ersten elf Monaten 2013 wurden insgesamt gut 3,2 Millionen Fahrzeuge neu angemeldet (-1 %).

Die Pkw-Neuzulassungen in Westeuropa stiegen im November gegenüber dem Vorjahresmonat leicht um knapp ein Prozent auf 910 600 Neufahrzeuge. Damit lag der westeuropäische Markt den dritten Monat in Folge im Plus. Die Pkw-Nachfrage in Deutschland (-2 %), Frankreich (-4 %) und Italien (-5 %) ging im abgelaufenen Monat leicht zurück. Positiv entwickelte sich dagegen erneut die Pkw-Konjunktur in Großbritannien (+7 %). In Spanien stieg der Pkw-Absatz zum dritten Mal in Folge zweistellig (+15 %). Ebenfalls zweistellig legten die Pkw-Märkte in Griechenland (+31 %) und Portugal (+23 %) zu. Im bisherigen Jahresverlauf gingen die Pkw-Neuzulassungen in Westeuropa mit insgesamt rund 10,7 Millionen Fahrzeugen um knapp drei Prozent zurück. Während das erste Halbjahr allerdings noch um fast sieben Prozent unter dem Vorjahreslevel lag, erhöhten sich die Pkw-Neuzulassungen in der zweiten Jahreshälfte (bis November) um gut zwei Prozent.

In den neuen EU-Ländern verbuchten die Pkw-Neuzulassungen erneut einen Zuwachs. Mit 64 700 Einheiten stieg die Nachfrage um gut drei Prozent. Im bisherigen Jahresverlauf war der Pkw-Absatz gut ein Prozent rückläufig. (ampnet/nic)

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Beitrag zuletzt aktualisiert am 17. Dezember 2013

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