Alfa Romeo 156 Bilder

Nach 540.000 verkauften Exemplaren des Alfa 156 und Alfa Sportwagon präsentierte Alfa Romeo zum Modelljahr 2004 die Neuauflage seiner Mittelklasse-Bestseller. Die in 80 Ländern angebotene Baureihe wurde sowohl technisch als auch optisch signifikant modifiziert. Als technisches Highlight gilt dabei der neue dynamische Alfa Romeo Turbodiesel 2.4 JTD Multijet mit 129 kW (175 PS). Das drehmomentstarke Fünfzylinder-Triebwerk (385 Newtonmeter bei 2.000/min) beschleunigt den Alfa 156 in nur 8,3 Sekunden und den Alfa Sportwagon in lediglich 8,6 Sekunden auf 100 km/h; beide Modelle erreichen eine beachtliche Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h. Trotz dieser Dynamik liegt der Durchschnittsverbrauch des 2.4 JTD Multijet bei lediglich 6,6 Litern (Alfa Sportwagon: 6,7 Liter). Zum Vergleich: Bei identisch niedrigem Verbrauch konnte die Leistung des neuen Multijet-Common-Rail-Vierventilers gegenüber dem nun abgelösten 2.4 JTD 10V um 17 Prozent, das Drehmomentmaximum um satte 26 Prozent, die Höchstgeschwindigkeit um sechs Prozent und die Beschleunigung auf 100 km/h um zwölf Prozent verbessert werden.

Doch nicht nur die Technik wurde in vielen Bereichen modifiziert. Um noch individueller auf die Ansprüche der Kunden eingehen zu können, sind der Alfa 156 und Alfa Sportwagon künftig in drei statt zwei Ausstattungslinien erhältlich. Dabei werden die bekannten Versionen „Progression“ und „Distinctive“ nun durch die neue Grundvariante „Impression“ ergänzt.

Eine ganz besondere Dynamik und Eleganz vermittelt das neue Design des Alfa 156 und Alfa Sportwagon – in Anbetracht der Tatsache, dass die Sportlimousine und der Sportkombi optisch zu den faszinierendsten Automobilen der Welt zählen, kein leichter Job. Doch dem Centro Stile Alfa Romeo und Giorgetto Giugiaro (Italdesign) gelang es, das außergewöhnliche Design beider Modelle nochmals dynamischer und gleichwohl markanter zu gestalten. Besonders auffällig: der deutlich größere Alfa Romeo Chromkühlergrill, die neuen Scheinwerfer mit verchromten Ringelementen für Fern- und Abblendlicht sowie Blinker und die formschön in die Frontpartie eingearbeiteten Lufteinlässe des rigoros modifizierten vorderen Stoßfängers. Im Heckbereich verfeinerten das Centro Stile und Italdesign die Zeichnung der Rückleuchten und die Einbindung des Markenlogos.

Die Außengestaltung perfektionieren last but not least vier neue Lackierungen. Sie tragen die Bezeichnungen „Licht von Amalfi Grau“, „Lipari Grau“, „Capri Blau“ und „Siena Rot“. Neue Namen erhielten auch die bereits bekannten Farben, mit denen die emotionale Note der Marke weiter unterstrichen wird. Zu ihnen gehören wohlklingende Bezeichnungen wie „Carrara Weiß“, „Jarama Schwarz“ oder „Taormina Blau“.

Auch das Interieur erfuhr tiefgreifende Optimierungen. Komplett überarbeitet wurde die Armaturenblende; mit Einführung des neuen Modelljahrgangs bietet Alfa Romeo die in ihrer Oberflächenstruktur besonders edlen Armaturen zudem in den drei Zweifarben-Kombinationen „Schwarz / Beige“, „Schwarz / Grau“ und „Dunkelgrau / Hellgrau“ an. Natürlich weiterhin erhältlich: die komplett in schwarz gehaltene Armaturenblende.

Edles und strapazierfähiges Exklusivleder steht optional ebenfalls für die Sitze und Seitenverkleidungen zur Verfügung. Farblich ist das Leder auf die jeweilige Farbe des unteren Armaturen-Trimms abgestimmt. Ebenso hautsympathisch wie das Leder: der patentierte Stoff „Alfatex“. Die atmungsaktive Mikrofaser bietet hohen Komfort bei avantgardistischer Eleganz.

Technisch äußerst anspruchsvoll wurde die neue Mittelkonsole konzipiert. Im oberen Bereich versorgt den Fahrer jetzt ein innovatives Multifunktionsdisplay mit wichtigen Zusatzinformationen (ab Progression). Darunter ist die Radioanlage (ausstattungsabhängig mit serienmäßigem CC- oder CD-Player) zu finden; für optimalen Sound sorgen ein Verstärker mit 4×40 Watt und sechs speziell auf den Innenraum abgestimmte Lautsprecher. Optimal platziert wurden die Bedienungselemente der manuellen Klimaanlage beziehungsweise der ab „Progression“ serienmäßigen Dual-Zonen-Klimaautomatik.

Weiter perfektionieren konnte Alfa Romeo darüber hinaus die Fahrwerke beider Modelle. Die vordere Vierlenkeraufhängung und die über eine Traverse aus Alu-Vakuumguss an das Chassis angebundene McPherson-Hinterachse ermöglichen sportwagenähnliche und extrem sichere Handlingeigenschaften. Optimal auch die passive Sicherheit: Serienmäßig kommen im Alfa 156 und Alfa Sportwagon sechs Airbags inklusive Kopfairbagsystem und Isofix-Befestigungen für entsprechende Kindersitze zum Einsatz.

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Beitrag zuletzt aktualisiert am 23. Oktober 2017

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