Nissan Micra Bilder

Nissan Micra Kurzfassung

  • Hohe Individualität durch eigenständiges Design
  • Geräumiges Interieur mit längs verschiebbarer Rückbank
  • Drei Benziner und zwei Common-Rail-Turbodiesel

Aus welcher Perspektive man den Nissan Micra auch immer betrachtet – er bietet viel mehr als nur ein freundliches Gesicht. Die dritte Generation des japanischen Erfolgsmodells setzt auf die Stärken des Vorgängers, baut sie jedoch weiter aus. Schon das sehr individuelle Design weist den Kompakten als etwas Besonderes aus. Innen bietet er eine Vielzahl moderner Technologien, die nicht nur sehr fortschrittlich, sondern auch leicht zu bedienen und dabei von hohem Nutzen für die Insassen sind. Das komplett neue Fahrwerk und durchzugsstarke Motoren verschaffen dem als drei- und fünftürige Limousine angebotenen Kleinwagen darüber hinaus eine große Portion Fahrspaß.

Der Micra ist ein freundliches Auto, das keinerlei Aggressionen weckt. Sein Design kommuniziert ein großes Platzangebot und eine gewisse Einfachheit, aber auch ausgefeilte Technik und Verarbeitung, sagt Christopher Reitz, Studio Chef-Designer im europäischen Nissan-Designcenter. Das Exterieur baut auf der Grundform und der Persönlichkeit des Vorgängermodells auf, doch mit seinen betonten Schultern und den kurzen überhängen strahlt der neue Micra eine stärkere Präsenz aus.

Die jüngste Ausgabe des japanischen Erfolgsmodells ist ein internationales Produkt, entwickelt von Nissan-Designern aus Japan und Europa. Das Resultat ist eine harmonische Synthese aus europäischen und asiatischen Stilrichtungen. Das Hauptmerkmal ist die im Stil eines Rundbogens geformte Silhouette, die entscheidend zum gewachsenen Platzangebot beiträgt. Ein markantes Gesicht erhält der Micra durch den Nissan-typischen, geflügelten Grill und große, ovale Hauptscheinwerfer. Sie besitzen am oberen Ende beleuchtete Peilhilfen, die das Manövrieren auf engem Raum noch einfacher machen. Die Blinker dagegen sind im Kühlergrill integriert.

Trotz leicht gekürzter Länge mehr Bewegungsfreiraum im Innenraum

Obwohl der aktuelle Micra 30 Millimeter kürzer ist als sein Vorgänger, bietet er dank des um 70 Millimeter verlängerten Radstands mehr Knie- und Fußraum für bis zu fünf Insassen. Das Plus an Innenraumhöhe führt zu einer aufrechteren und höheren Sitzposition; der angehobene Hüftpunkt der Sitze erleichtert ein bequemes Ein- und Aussteigen. Die extrem kurzen Karosserieüberhänge wiederum machen das Einparken zum Kinderspiel.

Das mutige Exterieur findet seine Entsprechung in einem leicht zu bedienenden und hochwertig anmutenden Innenraum, der dank der großen Fensterflächen luftig und einladend wirkt. Das Interieur versprüht nicht nur das Ambiente manch höher positionierter Fahrzeuge, sondern wartet auch mit deren Platzverhältnissen auf.

Als Besonderheit verfügt das neue B-Segment-Fahrzeug je nach Ausstattung über eine längs verschiebbare und geteilt umklappbare Rückbank. Dank eines Verstellweges von 200 Millimetern lässt sich das Laderaumvolumen so im Handumdrehen von 251 auf 371 Liter (in der vordersten Position) steigern. Die sehr niedrige Ladekante erleichtert das Einladen durch die weit öffnende Heckklappe.

Zu den praktischen Details des Innenraums zählen viele klug gestaltete Ablagen und Staufächer. Darunter ein zwölf Liter großer Stauraum im Innern des Beifahrersitzes, der groß genug ist, um Dinge von der Größe eines Laptops oder ein Paar Schuhe aufzunehmen. Dazu kommt ein von außen nicht einsehbares Geheimfach in der Mittelkonsole zur Unterbringung eines Handys, insgesamt vier Getränkehalter, Türtaschen und ein multifunktionales, dreiteiliges Handschuhfach mit einer herausziehbaren Schublade.

Intelligent Key erlaubt Türöffnen ohne Schlüssel

Noch mehr als durch diese praktischen Details glänzt der Micra mit einer Reihe benutzerfreundlicher High-tech-Lösungen. Allen voran das Intelligent Key-System, ein erstmals für diese Klasse angebotenes, schlüsselloses Zugangssystem. Auch wenn die Fernbedienung weiterhin über konventionelle Drucktasten verfügt, gestattet das System nun ein öffnen und Schließen der Türen ohne jegliche Betätigung des Schlüssels. Vorausgesetzt, der in der Jacken- oder Handtasche verborgene intelligente Schlüssel befindet sich in Armlänge oder näher am Auto, genügt zum Türöffnen der Druck eines Knopfes am äußeren Türgriff. Ist der Fahrersitz erreicht, darf der Schlüssel weiter getrost verstaut bleiben. Denn hat das System den Schlüssel einmal als zum Fahrzeug gehörend identifiziert, genügt zum Anlassen und Abstellen des Motors die Betätigung eines Drehschalters an der Lenksäule.

Außerdem stattet Nissan den neuen Micra je nach Ausstattung mit weiteren Bedienhilfen aus, die bislang nur Fahrzeugen des nächsthöheren C-Segments vorbehalten waren: darunter das Friendly Lighting, das nach Ausschalten des Lichts noch maximal zwei Minuten lang den Weg zum Hauseingang ausleuchtet,  ein Batterieentladeschutz, ein Regensensor, ein Bordcomputer und eine Klimaautomatik inklusive Pollenfilter.

Der Armaturenträger samt Lenkrad und Bedienhebel ist in dezentem Dunkelgrau gestaltet. Die Polsterstoffe der Modelle visia, acenta und tekna wurden der neuen Farbgebung angepasst und zeigen sich ebenfalls in elegantem Dunkelgrau. Für die acenta-Ausstattung ist alternativ ein beiger Innraumton im Angebot.

Neue Bodengruppe entstand in Kooperation mit Allianzpartner Renault

Unter der attraktiv geformten Außenhaut des Micra verbirgt sich eine komplett neue Plattform, die in Zukunft vom Nissan-Allianzpartner Renault auch für die nächste Generation des Clio verwendet werden wird. Die Struktur der Karosserie ist auf maximale Crashfestigkeit und hohe Reparaturfreundlichkeit ausgelegt. Vorne findet sich eine an einem Hilfsrahmen befestigte McPherson-Federbeinachse; hinten kommt eine extrem kompakt bauende Verbundlenkerkonstruktion zum Einsatz. Mit dieser Kombination setzten die Nissan-Techniker ihre drei Hauptziele – agileres Handling, höherer Komfort und effizientere Geräuschdämpfung – in die Tat um.

Zum höheren Fahrspaßfaktor trägt auch die serienmäßig installierte elektrische Servolenkung bei. Sie ist geschwindigkeitsgesteuert, stellt also bei Stadtfahrt eine hohe Lenkkraftunterstützung bereit, um sie mit zunehmender Geschwindigkeit wieder zurückzunehmen. So gibt sich der mit einem Spurkreis von 9,2 Metern auskommende Micra in der Stadt extrem wendig, während er bei überland- oder Autobahnfahrten spursicher seine Bahn zieht.

Der aktive und passive Sicherheitsstandard ist hoch: So rüstet Nissan den neuen Micra ab Werk mit einer Dreierkombination aus ABS, EBD (elektronische Bremskraftverteilung) und Bremsassistent aus. Für zwei von drei angebotenen Modellen mit Benzinmotoren (59 und 65 kW) ist im Paket mit Kopfairbags zusätzlich ein elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) verfügbar. Zum standfesten Bremssystem gesellt sich ein lückenloses Insassenschutzsystem. Zwei Front- und Seitenairbags sind generell Standard, alle fünf Sitze verfügen über Dreipunktsicherheitsgurte, die beiden vorderen zusätzlich über Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer.  

Otto-Motoren in Vollaluminium-Bauweise mit Vierventil-Kopf

Micra-Kunden haben die Auswahl zwischen drei Otto-Motoren und zwei Common-Rail-Turbodieseln. Die drei Benzin-Aggregate gehören zur CR-Motorenfamilie von Nissan – komplett in Aluminium gefertigte Vierventil-Aggregate mit zwei obenliegenden Nockenwellen, vier Ventilen pro Zylinder und stufenlos variablen Ventilsteuerzeiten. Der Kunde hat die Wahl zwischen zwei 1,2-Liter-Versionen mit 48 kW/65 PS oder 59 kW/80 PS sowie einer 1,4 Liter großen Variante mit 65 kW/ 88 PS.

Die Diesel-Palette startet mit dem 48 kW/65 PS starken 1,5-Liter-Common-Rail-Turbodiesel. Eine dank Ladeluftkühlung auf 60 kW/82 PS erstarkte dCi-Variante – ebenfalls eine Entwicklung von Allianzpartner Renault – komplettiert das Motorenangebot. Mit einem maximalen Drehmoment von 185 Nm bei 2.000/min stürmt der Micra 1.5 dCi mit 60 kW/82 PS in nur 12,9 Sekunden von Null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 167 km/h. Dabei bleibt der Verbrauch von 4,5 Litern/100 Kilometer auf dem Niveau der schwächeren 65 PS-Version.

Auch die manuellen Fünfganggetriebe – seilzugbetätigte Aggregate mit noch kürzeren Schaltwegen und noch höherer Schaltpräzision – gehen auf Renault-Technik zurück. Ein von Nissan entwickelter Vierstufen-Automat mit Drehmomentwandler ist für alle Benziner (außer Micra 1,2 mit 48kW) optional im Angebot.

Dank niedrigerer Durchschnittsverbräuche ist der Micra noch günstiger im Unterhalt als der bislang schon sehr kostengünstige Vorgänger. Dazu tragen auch die niedrigeren Versicherungseinstufungen und reduzierte Service-Kosten bei.

1993 wurde die zweite Micra-Generation Auto des Jahres in Europa

Der seit Februar 2003 in Deutschland angebotene Japan-Mini schreibt er eine erstaunliche Erfolgsgeschichte fort. Ihren bisherigen Höhepunkt fand sie 1993: Der Micra wurde als erstes japanisches Automobil in Europa mit dem prestigeträchtigen Titel Auto des Jahres gekürt.  

Ein Jahrzehnt lang gehörte er danach zu den Favoriten seiner Klasse – insgesamt produzierte und verkaufte Nissan europaweit 1,3 Millionen Einheiten der jetzt auslaufenden Generation. Wie sein Vorgänger wird auch der neue Micra im nordostenglischen Nissan-Werk Sunderland produziert.

Der Nissan Micra auf einen Blick

  • dritte Generation des erfolgreichen japanischen Kleinwagens
  • in Deutschland seit Februar 2003 auf dem Markt
  • lieferbar als Drei- und Fünftürer
  • drei Ausstattungsvarianten (visia, acenta, tekna)
  • unverwechselbares Design, entwickelt in Japan und Europa
  • Hauptscheinwerfer mit integrierten beleuchteten Peilhilfen
  • geräumiger, qualitativ hochwertiger Innenraum
  • 70 Millimeter mehr Radstand bei 30 Millimeter verkürzter Gesamtlänge
  • längs verschiebbare Rückbank steigert Ladevolumen von 251 auf 371 Liter
  • niedrige Ladekante
  • zahlreiche praktische Ablagen, darunter ein Zwölf-Liter-Fach unter dem Beifahrersitz
  • Intelligent Key – schlüsselloses Ver- und Entriegelungssystem als Novum im B-Segment
  • je nach Ausstattung Bordcomputer, Klimaautomatik, Regensensor und Multifunktions-Tasten am Lenkrad
  • Batterieentladeschutz
  • Friendly Lighting leuchtet den Weg nach Hause
  • neue, gemeinsam mit Renault entwickelte Plattform für B-Segment-Fahrzeuge
  • Federbein-Vorderachse, kompakt bauende Verbundlenkerhinterachse
  • elektrische, geschwindigkeitsabhängig geregelte Servolenkung
  • extrem enger Spurkreis von 9,2 Metern
  • ESP im Paket mit Kopf-Airbags optional für 1,2- und 1,4-Liter-Benziner lieferbar
  • drei Voll-Aluminium-Ottomotoren mit 1,2 und 1,4 Liter Hubraum
  • zwei Common-Rail-Turbodiesel mit 1,5 Litern Hubraum
  • manuelles Fünfgang- und automatisches Vierstufen-Getriebe
  • Crashfeste Sicherheitszelle mit hohem Anteil hochfester Stähle
  • mindestens vier, maximal sechs Airbags
  • Dreipunkt-Sicherheitsgurte für alle Plätze
  • Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer vorne
  • ISOFIX-Verankerungspunkte auf der Rücksitzbank
  • Bremssystem mit ABS, EBD und Nissan-Bremsassistent
  • zu 95 (Gewichts-)Prozent recyclebares Automobil
  • Produktion im Nissan-Werk Sunderland (Nordostengland)

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Beitrag zuletzt aktualisiert am 30. September 2015

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