Nissan Pathfinder Bilder

Nissan Pathfinder Kurzfassung

  • 2,5-Liter-Common-Rail-Turbodiesel oder 4,0-Liter-V6-Benziner
  • Bis zu sieben Sitzplätze in drei Reihen sowie 64 verschiedene Sitzkombinationen
  • Leiterrahmen-Chassis mit Einzelradaufhängungen; Allradantrieb mit
    Geländeuntersetzung

Mit einem fünf- bis siebensitzigen Interieur, reichhaltiger Grundausstattung und hochmodernen Turbodiesel- und Benziner-Triebwerken bietet der Nissan Pathfinder eine exzellente Mischung aus Van-artiger Variabilität, Pkw-ähnlicher Dynamik und jenen 4×4-Eigenschaften, die Kunden von einem SUV erwarten.

Der Pathfinder entstand unter Mithilfe aller weltweiten Nissan-Design- und Entwicklungscenter. Ein Weltauto also, das jedoch an zwei Orten produziert wird: Die europäische Version läuft seit Anfang 2005 bei Nissan Motor Iberica S.A. in Barcelona vom Band – von dort aus werden auch die Modelle nach Australien und in den Nahen Osten exportiert. Dagegen übernimmt das Nissan-Werk Smyrna im US-Bundesstaat Tennessee die Montage für die nord- und südamerikanischen Märkte. Jede Pathfinder-Variante ist auf die lokalen Bedürfnisse der einzelnen Kontinente abgestimmt. So auch die europäische, die neben speziellen Motor-/ Getriebepaketen über ein Interieur mit besonders hoher Wertanmutung verfügt.

IAA-Studie Dunehawk nahm viele Pathfinder-Details vorweg
Viele Gestaltungsmerkmale des Pathfinder nahm die von Nissan auf der IAA 2003 enthüllte Konzeptstudie Dunehawk vorweg. So sind zum Beispiel auch am Serienmodell die zylindrisch geformten Seitenwände des Aufbaus am Dach und auf Höhe der Türschweller schmaler als im Bereich der Gürtellinie. Weitere Parallelen sind die auffälligen Radhaus-Verkleidungen und die für Nissan-4×4-Fahrzeuge stilbildende, dreiteilige Kühlermaske mit schräg stehenden Streben. Die stark angewinkelte C-Säule mit integriertem Griff für die hintere Tür ist dagegen schon seit fast 20 Jahren ein Pathfinder-Erkennungsmerkmal.

Seine Zugehörigkeit zum Stammbaum der Nissan-Allradfahrzeuge stellt der Pathfinder nicht nur durch seine robuste Designsprache, sondern auch durch 238 Millimeter Bodenfreiheit, die knappen Karosserieüberhänge und das separate Leiterrahmen-Chassis unter Beweis. Einzelradaufhängungen vorne und hinten sowie Nissans ALL-MODE 4×4-Antrieb sorgen für hohen Fahrkomfort und souveränes Vorwärtskommen auf unterschiedlichem Terrain.

Turbodiesel mit variablen Turboladerschaufeln und zwei Ausgleichswellen
Besonders gut zum Charakter des Pathfinder passt die 2,5-Liter-Version des Vierzylinder-Turbodiesels aus der Nissan-YD-Baureihe. Der Selbstzünder wartet mit modernster Technik auf – wie der Common-Rail-Direkteinspritzung der zweiten Generation, dem Turbolader mit variabler Schaufelgeometrie (für mehr Durchzug und niedrigere Emissionen) und Ausgleichswellen, die die Laufkultur fördern. Noch eindrucksvoller als die Leistung von 128 kW/174 PS bei 4.000 Umdrehungen pro Minute fällt das maximale Drehmoment von 403 Nm bei 2.000/min aus.

Die hervorragende Fitness des Motors verhilft dem Pathfinder zu erstklassigen Zug-Esel-Qualitäten: Er kann bis zu drei Tonnen schwere Lasten an seine Anhängerkupplung nehmen. Bei den Getrieben haben Kunden die Wahl zwischen einer manuellen Sechsgangbox und einer Fünfstufen-Automatik mit manueller („sequenzieller“) Schaltgasse.

4,0 Liter großer V6-Benziner hat seine Wurzeln im Murano und 350Z
Als Alternative offeriert Nissan eine ausschließlich mit Automatikgetriebe und der Premium-Ausstattung kombinierbare Pathfinder-Variante mit V6-Benziner. Dabei handelt es sich um eine von 3,5 auf 4,0 Liter vergrößerte Version des aus 350Z und Murano bekannten Aggregates der renommierten VQ-Reihe. Die Eckdaten – 198 kW/269 PS und 385 Nm maximales Drehmoment – stehen für eine sowohl bullige wie seidige Leistungsentfaltung.

Der ALL-MODE 4×4-Antrieb basiert auf dem schon im X-TRAIL bewährten System, wurde aber für den Einsatz im Pathfinder um eine Geländereduktion erweitert. Mittels eines Drehschalters am Armaturenbrett sind vier verschiedene Antriebs-Modi anwählbar.

Als Unterstützung des ALL-MODE 4×4-Antriebs steht das serienmäßige ESP+ -System bereit. Im Verbund mit dem ABS, der elektronischen Traktionskontrolle und einer aktiven Gierwinkelkontrolle greift es bei kritischen Fahrsituationen ein. Das so genannte „Active Brake“-Sperrdifferenzial kann per Bremseneingriff durchdrehenden Rädern wieder zur Traktion verhelfen oder Rädern mit mehr Haftung zusätzliches Antriebsmoment zuleiten. Das eigentliche Bremssystem stützt sich auf vier innenbelüftete Scheibenbremsen, den Nissan-Bremsassistenten und eine elektronische Bremskraftverteilung (EBD).

Einer der größten Innenräume seiner Klasse
Die Pathfinder-Kabine ist ein Musterbeispiel kreativen Designs. Selbst wenn alle sieben Plätze in den drei Reihen (ab Elegance) belegt sind, ist der verbleibende Kofferraum einer der größten im SUV-Segment. In allen relevanten Innenraummaßen – wie der Kopffreiheit in der dritten Reihe oder der Knie- und Beinfreiheit auf der mittleren Bank – liegt der Pathfinder im Spitzenfeld seiner Klasse.

Schon der Einstieg nach ganz hinten gelingt dank im Winkel von 85 Grad öffnender Türen und einer sehr praktischen Lösung zum Umlegen und Vorfahren der mittleren Sitzbank leichter als bei den meisten Konkurrenten. Das Umklappen der zweiten und dritten Reihe erfordert nur drei Handgriffe – schon ist eine komplett ebene Ladefläche entstanden. Ist dann auch noch die Rückenlehne des Beifahrersitzes umgeklappt, passen bis zu 2,80 Meter lange Gegenstände in den Kofferraum. Insgesamt bietet der Innenraum des Pathfinders bis zu 64 verschiedene Sitz- und Laderaumkombinationen.

Von außen unsichtbares Staufach im Boden unter der zweiten Sitzreihe
Die Ablagen umfassen ein zweistöckiges Handschuhfach, eine große Verstaubox in der Mittelkonsole, ein im Boden unter der zweiten Sitzreihe integriertes Unterflur-Fach und eine Vielzahl von Getränkehaltern auf allen Plätzen.

Die Verarbeitungsqualität und die Wertigkeit der im Interieur verwendeten Materialien bewegen sich auf anspruchsvollem Niveau. So ist etwa der Armaturenträger mit einem „Soft-touch“-Material überzogen. Die zweifarbige Unterteilung des Interieurs und dezenter Chromschmuck unterstreichen die Rolle des Pathfinders als komfortabler Familienwagen.

Ausstattungsgrad einer luxuriösen Limousine
Die hohe Zahl serienmäßiger Features liegt auf dem Niveau luxuriöser Limousinen. Je nach gewählter Ausstattung sind ab Werk Xenon-Scheinwerfer, Leichtmetallfelgen, ein hochwertiges Sound-System mit Sechsfach-CD-Wechsler und ein DVD-Navigationssystem mit TMC-Funktion installiert.

Dazu kommen eine drahtlose Bluetooth®-Schnittstelle, eine Lederausstattung, eine elektrische Sitzeinstellung, eine Zweizonen-Klimaautomatik mit separater Klimaeinheit für den Fondbereich, ein Regensensor, dunkel getönte hintere Seitenfenster und ein separat öffnendes Heckfenster.

Der Pathfinder sperrt bei Berührung des Türgriffs von selbst auf
Zwei inzwischen schon etablierte Nissan-Lösungen vereinfachen den täglichen Umgang mit dem Pathfinder zusätzlich: Die Rückfahrkamera (optional ab Elegance) macht selbst unter beengten Verhältnissen Parkmanöver zum Kinderspiel. Und das schlüssellose Zugangssystem „Intelligent Key“ (Serie für Premium) erlaubt das öffnen der Türen und das Starten des Motors, ohne dass der Schlüssel zuvor in ein Schloss eingeführt werden muss.

Zur serienmäßigen Sicherheitsausstattung des Pathfinder zählen zweistufig (adaptiv) auslösende Front-Airbags, in die vorderen Sitze integrierte Seiten-Airbags, aktive Kopfstützen und über die gesamte Länge bis auf Höhe der dritten Sitzreihe reichende Kopf-Airbags. Der hochsteife Rahmen schützt die Passagiere bei einem Unfall ebenso wie die verstärkten Türschweller, A-Säulen und Dachlängsträger, die Querstreben des Leiterrahmens sowie die Seitenaufprallschutz-Profile in den Türen.

DER NISSAN PATHFINDER AUF EINEN BLICK

  • komplette Neuentwicklung – im Nissan-Werk Barcelona produziert
  • familienfreundlicher SUV mit hoher Variabilität
  • hervorragende Allroundeigenschaften im Stadt- und Geländebetrieb
  • in den hinteren Türen integrierte Griffe als Pathfinder-Erkennungsmerkmal
  • sechseckig geformte Heckscheibe öffnet separat
  • geräumiger Innenraum mit bis zu sieben Sitzplätzen
  • bis zu 64 verschiedene Sitz- und Laderaumkombinationen
  • nach Umklappen der zweiten und dritten Sitzreihe völlig ebene Ladefläche
  • bei umgelegter Beifahrersitzlehne Platz für 2,80 Meter lange Gegenstände
  • 2,5-Liter großer Common-Rail-Turbodiesel mit einer Leistung von 128 kW/174 PS
  • maximales Drehmoment von 403 Nm bei lediglich 2000/min
  • höchstzulässige Anhängelast von drei Tonnen
  • 4,0-Liter-V6-Benziner mit 198 kW/269 PS und Fünfstufen-Automatik
  • Diesel ab Werk mit Sechsgang-Handschaltung
  • ALL-MODE 4×4-Antrieb mit zusätzlicher Geländeuntersetzung
  • insgesamt vier Antriebsstufen (2WD, Auto, 4HI, 4LO)
  • separates Leiterrahmenchassis
  • Einzelradaufhängungen vorne und hinten
  • innenbelüftete Scheibenbremsen (rundum) und „Active Brake“-Sperrdifferenzial
  • ESP+ im Verbund mit ABS, Traktions- und aktiver Gierwinkelkontrolle
  • drei Ausstattungsvarianten Comfort, Elegance und Premium
  • Intelligent Key-System (Serie im Premium)
  • Executive-Paket (für Elegance und Premium) mit DVD-Navigationssystem,
    Radio/MP3/CD-Kombination, farbiger Rückfahrkamera und Bluetooth-Schnittstelle

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Beitrag zuletzt aktualisiert am 8. Januar 2016

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