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Skoda Yeti Kurzfassung

Die fünfte Baureihe in der Modellpalette von Skoda Auto vereint als Kompakt-SUV Tugenden, die bislang nur von völlig unterschiedlichen Automobil-Klassen, nicht jedoch von einem solitären Automobil angeboten werden konnten. Das Fahrverhalten des Yeti und sein Reisekomfort stehen dem einer Mittelklasse-Limousine in nichts nach, die Geländetauglichkeit ist dennoch uneingeschränkt gegeben. Er bietet ein überdurchschnittliches Raumangebot, hohe Ladekapazitäten und nicht zuletzt eine zugkräftige Anhängelast. Dabei erlaubt er sich keine Maßlosigkeit beim Treibstoffkonsum. Im Gegenteil: Das Basismodell mit einem 77 kW (105 PS) starken 1,2-Liter-TSI-Triebwerk markiert mit einem Verbrauch von nur 6,4* Liter für 100 Kilometer und einem Schadstoffausstoß von nur 149 g/km* CO2 einen in dieser Klasse hervorragenden Wert. (*Vorabwerte).

Der Yeti definiert also einen neuen Abschnitt in der äußerst facettenreichen Historie von Skoda. Zwar gab es bereits in der Vergangenheit eine ganze Reihe von Geländefahrzeugen unter dem Markenzeichen des Traditions-Herstellers, doch selten waren sie auch uneingeschränkt für die Fahrt auf normalen, öffentlichen Straßen konzipiert.

Die Eigenschaften des Skoda Yeti als Geländewagen

Die ersten wichtigen geländegängigen Skoda Automobile, die relativ gut auch auf Asphaltpisten voran kamen, waren die Modelle vom Typ 952 und 956 – die Vorläufer des historischen Superb. Von 1942 bis 1943 entstand schließlich der Skoda Superb 3000, eine Limousine mit 3,1-Liter Reihensechszylindermotor und Allradantrieb. Es folgte der Radschlepper Ost, der von keinem Geringeren als Ferdinand Porsche konstruiert worden war und in den Skoda Werken unter dem Druck der Besatzungsmacht während des Zweiten Weltkrieges gefertigt wurde. Sein Sechsliter-Vierzylinder brachte es auf 90 PS, das tonnenschwere Ungetüm jedoch nur mäßig zügig voran. Von 1952 bis 1956 wurde der Geländewagen Typ 973 produziert, der beeindruckende Geländetauglichkeit, eine Wat-Tiefe von 600 Millimetern und eine Steigfähigkeit von 85 Prozent besaß. In den sechziger Jahren entstand der Trekka, ein Geländefahrzeug, das speziell für den neuseeländischen Markt konzipiert war. Sein Erfolg führte zu weiteren Exporten nach Australien, Samoa und auf die Fidschi-Inseln. Strand-Buggies, Sonderfahrzeuge und Spezialanfertigungen erdachten die Planer und Entwickler bei Skoda in Mladá Boleslav immer wieder aufs Neue. Zu einer nennenswerten Serienfertigung von Geländewagen kam es jedoch nicht.

So stecken im Yeti Erfahrungen aus mehr als 100 Jahren Automobil-Entwicklung, gebündelt und geschärft in einem ebenso komfortablen wie leistungsfähigen Fahrzeug, das im Segment der Kompakt-SUVs neue Maßstäbe setzt.
Der Yeti stellt sich dem Wettbewerb mit einem permanenten, intelligent die Kräfte verteilenden Allradantrieb und der offroadtauglichen Bodenfreiheit von 180 Millimetern.

Seine Gesamtlänge von 4223 Millimetern erlaubt das Parken auch in nicht allzu üppigen Lücken. Die Fahrzeugbreite von 1793 Millimetern garantiert zudem, dass sich die Türen auf engem Parkraum weit öffnen lassen. Und wird das Terrain unbefestigt und anspruchsvoller, ist die insgesamt schlanke Statur des Yeti ebenfalls von Vorteil. Die Höhe liegt bei 1691 Millimetern, das Leergewicht inklusive Fahrer bei 1520 Kilogramm (1,8 TSI 4×4), und eine Zuladung von wenigstens 545 Kilogramm erlaubt es, das Kofferraumvolumen von 405 bis 1760 Litern großzügig auszunutzen. Eine Anhängelast bis zu 1800 Kilogramm (bei acht Prozent Steigung) prädestiniert den Yeti als sicheres und arbeitsames Zugfahrzeug.

Im Segment der Kompakt-SUVs trifft der Skoda Yeti auf gestandene Baureihen des Wettbewerbs. Zu nennen sind hier Vertreter wie der Kia Sportage, der Hyundai Tucson, der Nissan Qashqai, der Suzuki Grand Vitara und der Toyota RAV4. Der neue Skoda Yeti will in dieser äußerst beliebten aber gleichermaßen dicht besetzten Klasse ganz nach vorn fahren.


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Beitrag zuletzt aktualisiert am 25. September 2015

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