Sportwagen Marken

Sportwagen gibt es von vielen Herstellern, auch exotische Marken sind vertreten. Wir fokussieren auf die berühmtesten Hersteller, ihre Marken und ausgewählte Modelle.

Neben den Serienfahrzeugen Produzieren viele Autohersteller sonderserien von Supersportwagen und Hypercars.

Diese Fahrzeuge fokussieren weniger auf Luxus und Fahrkomfort sondern auf Geschwindigkeit und Motorleistung.

Audi

Audi Logo

Sportwagen des Herstellers sind die R8-, S- und RS-Modelle. Ihre Produktion erfolgt vorwiegend bei der Audi Sport GmbH in Neckarsulm. Die Rennsportmodelle wurden zu Ikonen, so der Sport quattro S1 ebenso wie der Audi R8 als Prototyp in Le Mans und das legendäre Audi-Modell 90 quattro IMSA GTO. Im Jahr 2024 hat sich die Palette um das Einsteigermodell RS 3 LMS und den futuristischen RS Q e-tron erweitert. Mit letzterem unterstreicht der Hersteller seine Expertise in Rallye-Marathons wie der Rallye Dakar auch bei elektrischen Antrieben. Bei diesem Rennen fährt ein reiner Prototyp, doch die Kunden können jetzt schon seriennahe Modelle kaufen. Dazu gehören die Baureihen RS 3 LMS, R8 LMS GT2 sowie GT3 und GT4.

Über Audi:

  • Gründung: 16.07.1909 in Deutschland / 03.09.1949 (Neugründung in Deutschland)
  • Firmensitz: Ingolstadt
  • Bekannte Fahrzeuge: Audi quattro, R8 und RS
  • Webseite: www.audi.de

Ferrari

Ferrari Logo

Der italienische Hersteller baut ausschließlich Sportwagen und Fahrzeuge für die Formel 1. Seinen Namen hat er vom Gründer Enzo Ferrari, einem ehemaligen Rennfahrer. Die Scuderia Ferrari (deutsch „Rennstall Ferrari“) stellt bis in die Gegenwart das erfolgreichste Team der Formel 1. Nicht immer war das Unternehmen unabhängig, es gehörte zwischen 1966 und 2014 zu Fiat und danach bis 2016 überwiegend zu Fiat Chrysler Automobiles. Seit 2015 ist der Sportwagenhersteller an der NYSE gelistet, er gehört auch zum italienischen Leitindex FTSE MIB. Die Sportwagen rangieren im absoluten Premiumsegment. Dennoch ist die Nachfrage vergleichsweise hoch: Mit 13.221 verkauften Autos war 2022 das erfolgreichste Jahr der Firmengeschichte.

Über Ferrari

  • Gründung: 1947 in Italien
  • Firmensitz: Maranello
  • Bekannte Fahrzeuge: SF 90, Roma, Daytona SP3
  • Webseite: ferrari.com

Aston Martin

Aston Martin Logo

Der britischer Sportwagenhersteller verkaufte kurz nach seiner Gründung im Jahr 1915 den ersten Wagen unter dem Markennamen Aston Martin. Die Fahrzeuge sollten Rennwagen auf normalen Straßen sein, waren teuer und bis in die 1930er Jahre auch absolute Exoten. Der Hersteller verkaufte in den ersten 20 Jahren nur wenige Hundert Autos. Er ließ sie aber am Motorrennsport teilnehmen und festigte damit sein Image als Sportwagenproduzent. Die später aufgetauchten Initialen DB gehen auf David Brown zurück, der 1947 die Firma übernahm und 1972 verkaufte. Ford stieg ab 1987 ins Unternehmen ein. Ein Aston Martin ist bis heute selten zu sehen, aber allein durch die James-Bond-Filme mit dem Aston Martin DB5 ein legendärer Sportwagen.

Über Aston Martin

  • Gründung: 1913 in England
  • Firmensitz: Gaydon, Warwickshire
  • Bekannte Fahrzeuge: Aston Martin AMR23, Vantage GT4, DBX
  • Webseite: www.astonmartin.com

McLaren

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Zu den Exotische Sportwagen gehört die Marke McLaren Automotive Ltd., das die bekannten Sportwagen in Kleinserie produziert, gehört zur McLaren Group. Diese betreibt außerdem den Formel-1-Rennstall, baut selbst die Supersportwagen MP4-12C und Mercedes SLR McLaren F1 sowie weitere Straßenfahrzeuge und ist die Muttergesellschaft für Firmen, welche die Motorsteuerungen, das Marketing und das Catering für die Formel-1-Aktivitäten liefern. Bemerkenswerterweise ging die Automotive Ltd. ab 1989 aus dem gleichnamigen Rennstall hervor. Üblicherweise verläuft die Entwicklung umgekehrt: Zuerst gründet sich ein Rennwagenhersteller, dann stellt er ein Rennsportteam auf. Kooperationen bestanden zunächst mit BMW und ab 2003 mit Mercedes-Benz. Ab 2009 setzte der Hersteller verstärkt auf Eigenentwicklungen. Die Coupés und Spider der Marke gibt es nur in limitierten Stückzahlen bis 500 Exemplare.

Über McLaren

  • Gründung: 14.06.1989 in England
  • Firmensitz: Woking
  • Bekannte Fahrzeuge: GTS, Sabre, Artura
  • Webseite: cars.mclaren.com

Maserati

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Die Sportwagen dieses italienischen Automobilherstellers gelten als besonders edel, was sich auch in den Preisen ausdrückt: Der neue Maserati Ghibli beispielsweise ist zu Preisen um 185.000 Euro zu haben. Auf Exklusivität setzte das Unternehmen seit seiner Gründung im Jahr 1914 in Bologna. Vom Gründungsort stammt auch das Markenzeichen: Der Dreizack stellt in stilisierter Form den Neptunbrunnen in Bologna dar. Ab den 1950er Jahren konnten die Rennwagen des Herstellers in der Formel 1 punkten. Wie viele andere Sportwagenhersteller wurde auch Maserati von einem großen Konzern geschluckt, gehörte ab 1997 zu Fiat, später zu FCA (Fiat Chrysler Automobiles) und seit 2021 zum neuen Superkonzern Stellantis, blieb aber relativ eigenständig. Im Luxussegment von Stellantis verfügt ausschließlich Maserati über einen eigenen globalen Vertrieb. Das soll die Exklusivität der Marke unterstreichen.

Über Maserati

  • Gründung: 1914 in Italien
  • Firmensitz: Modena
  • Bekannte Fahrzeuge: Ghibli, GranTurismo, GranCabrio
  • Webseite: www.maserati.com

Porsche

Porsche Logo

Dieser Hersteller hat seinen Ursprung in einem Konstruktionsbüro von Ferdinand Porsche, aus dem später die Automobilfabrik entstand. Diese ging ab 2009 in den VW-Konzern auf. Ähnlich wie in anderen Fällen bewahrten aber die Sportwagen von Porsche ihre Markenidentität, die durch zahllose Rennsportsiege unterstrichen wurde. Die größten Erfolge feierte der Hersteller bei den 24 Stunden von Le Mans, die er 19 Mal gewinnen konnte, doch auch in der Formel 1, bei dem Rennen Targa Florio und bei der Rallye Paris-Dakar war er teilweise sehr erfolgreich. In der Branche setzen die Porsche-Ingenieure immer wieder Maßstäbe und beraten gern andere Unternehmen, womit sie dem Vorbild des Gründers folgen: Dieser war ein leidenschaftlicher Tüftler und gleichzeitig Rennfahrer, der übrigens in den 1930er Jahren Autorennen auch mit Elektrofahrzeugen gewann.

Über Porsche

  • Gründung: 1931 in Deutschland
  • Firmensitz: Stuttgart
  • Bekannte Fahrzeuge: Porsche Cayenne Coupé, Panamera, Macan
  • Webseite: www.porsche.com

BMW Sportwagen

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Der Hersteller BMW ist zwar eher für seine familienfreundlichen und alltagstauglichen Pkws bekannt, hat aber auch im Sportwagenbereich einiges zu bieten. Bei der wirtschaftlichen Aufstellung des Unternehmens ist dieses Segment einfach nicht zu vernachlässigen. Die BMW AG ist immerhin börsennotiert und gehört nicht nur zu den führenden Kraftfahrzeugherstellern der Welt, sondern auch zu den größten deutschen Wirtschaftsunternehmen. Unter dem Dach der BMW Group werden Autos und Motorräder der Marke BMW, deren Autosubmarken BMW i und BMW M sowie die Automarken Rolls-Royce und Mini produziert. Jährlich laufen beim Hersteller über 2,5 Millionen Autos und ~120.000 Motorräder vom Band, wobei es von den sehr sportlichen Fahrzeugen häufig nur Kleinserien von einigen Hundert Stück gibt. Diese gelten nach einigen Jahren als absolute Liebhaberstücke und erfahren teilweise beträchtliche Wertsteigerungen.

Über BMW

  • Gründung: 07.03.1916
  • Firmensitz: München
  • Bekannte Fahrzeuge (Sportwagenbereich): Roadster Z4, M1 (Supersportwagen), M8 (Coupé)
  • Webseite: www.bmwgroup.com
  • Sportwagen Sparte: www.bmw-m.com

Mercedes Sportwagen

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Mercedes-Benz ist neben BMW der zweite große Premiumhersteller Deutschlands, der selbstverständlich auch das Sportwagensegment nicht vernachlässigt. Gegründet wurde das Unternehmen offiziell 1926, nachdem die Daimler-Motoren-Gesellschaft mit ihrer Marke Mercedes und der Hersteller Benz & Cie. fusioniert waren. Es entstand die Daimler-Benz AG, die 1989 ihre Produktbereiche umstellte. Dabei überführte sie ihr Kerngeschäft in die Mercedes-Benz Aktiengesellschaft, von der die Pkws und Nutzfahrzeuge kamen. 1997 erfolgte wieder eine Trennung in verschiedene Geschäftsbereiche. Es gibt seither den Geschäftsbereich Mercedes-Benz Cars für die Pkw-Produktion. Im Sportwagenbereich bietet der Hersteller Coupés sowie die Linien Mercedes-Benz SL und AMG GT an, von denen es erfreulich viele Modelle gibt.

Über Mercedes

  • Gründung: 1926
  • Firmensitz: Stuttgart
  • Bekannte Fahrzeuge (Sportwagenbereich): Mercedes S500 Coupé, S 63 AMG, CLA 45 AMG
  • Webseite: mercedes-benz.de
  • AMG Sportwagen: www.mercedes-amg.com

Toyota Sportwagen

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Das multinationale Unternehmen Toyota Motor Corporation (トヨタ自動車株式会社) rangiert schon seit 2008 auf Platz eins aller Autokonzerne und hat diese Position bis zum Jahr 2024 inne. Auf Platz zwei folgt übrigens der deutsche VW-Konzern. Unter allen Wirtschaftsunternehmen der Welt rangiert Toyota auf Platz zehn. Es handelt sich um einen riesigen Konzern mit 522 Tochterunternehmen und rund 373.000 Mitarbeitern, der in 27 Ländern der Welt produzieren lässt. Das Produktportfolio ist dementsprechend divers. Daher kommen vom Hersteller auch einige höchst interessante Sportwagenmodelle. Bemerkenswert ist die Beliebtheit der Marke. Im Jahr 1985 erfand eine Werbeagentur für den Automobilhersteller den bekannten Slogan „Nichts ist unmööööglich – Toyota!“, den Tiere sangen (im deutschen Fernsehen Affen) und den die Kunden so witzig fanden, dass einige von ihnen bei Toyota-Dependancen oder gleich der Werbeagentur anriefen und nachfragten, wann der Spot das nächste Mal ausgestrahlt wird.

Über Toyota

  • Gründung: 27.08.1937
  • Firmensitz: Toyota (Stadt)
  • Bekannte Fahrzeuge (Sportwagenbereich): Toyota GR Supra, GR86, GR Corolla
  • Toyota Sportwagen: www.toyota.de/neuwagen/sportwagen

Hyundai Sportwagen

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Der südkoreanische Automobilhersteller Hyundai Motor Company (현대 자동차) trägt in seinem Namen den Begriff „modernes Zeitalter“ oder auch „moderne Autos“, was sich aus der Geschichte des Herstellers erschließt. Er ist wie viele asiatische Großunternehmen ein typischer Mischkonzern und wurde eigentlich schon 1947 als Baufirma gegründet. Im Jahr 1962 ordnete die koreanische Staatsführung per Gesetz die Entwicklung einer nationalen Automobilindustrie an. Die Manager des vormaligen Bauunternehmens stellten daraufhin bis 1967 die erste Autofabrik fertig. Heute ist ein südkoreanisches Hyundai-Werk die zweitgrößte Autofabrik der Welt. Hier läuft alle 12 Sekunden ein Wagen vom Band. Unter allen Autoherstellern der Welt nimmt Hyundai heute (2024) die dritte Position nach Toyota und VW ein. Die Karosserien sehen sportlicher als die Serienfahrzeuge aus und Motoren verfügen auch über mehr Leistung.

Über Hyundai

Nissan Sportwagen

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Nissan (日産自動車株式会社 = Nissan Automobil AG) rangiert in Japan unter den Top 3 aller Automobilhersteller neben Toyota und Honda. Das Unternehmen ist im japanischen Leitindex Nikkei 225 gelistet und ging schon 1999 eine enge Kooperation mit Renault ein, zu der 2010 die Daimler AG hinzustieß. Das hat durchaus technologische Vorteile, die Fahrzeuge der Konzerne verwenden teilweise gleiche Komponenten. Im Automobilen Bereich besetzt Nissan praktisch alle Segmente von Kleinst- über Klein-, Mittel- und Oberklassewagen sowie Vans und Kleinbussen bis hin zu Sportcoupés, SUVs und Lkws. Auch im Rennsport ist der Hersteller vertreten. Berühmt wurde beispielsweise der Nissan R390 GT1 bei den legendären Rennen von Le Mans. Ansonsten genießt die Marke im Pkw-Bereich ein sehr solides Image.

Über Nissan

Alfa Romeo Sportwagen

Alfa Romeo Logo

Dass es von Alfa Romeo auch sehr sportliche Fahrzeuge gibt, verwundert Kenner nicht: Der italienische Automobilhersteller startete einst mit fast ausschließlich sportiven Pkws und schrieb Rennsportgeschichte. Der Firmenname entstand aus dem Akronym A.L.F.A. für „Anonima Lombarda Fabbrica Automobili“ (Aktiengesellschaft Lombardische Autofabrik), was sich aus der Gründung in Mailand ergab. Nachdem 1915 der Ingenieur Nicola Romeo die Firma übernommen hatte, fügte er 1918 seinen Nachnamen hinzu. Im Jahr 1986 übernahm Fiat die Marke, seit 2021 gehört Alfa Romeo zu Stellantis. Immer noch sind die Pkws zwar sehr alltagstauglich, aber durchaus sportlich orientiert. In der Vorkriegszeit begründete das Unternehmen die Scuderia Ferrari mit, später war es in der Formel 1 sehr erfolgreich.

Über Alfa Romeo

Honda Sportwagen

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Der japanische Hersteller Honda (本田技研工業株式会社 = „Honda Forschung und Industrie“) stellt als Mischkonzern nicht nur Autos und Motorräder, sondern auch Außenbordmotoren, Motorgeräte, Mikro-Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen und über seine Tochter Honda Aircraft Company auch ein Geschäftsreiseflugzeug her. Die Motorenproduktion ist sogar das Kerngeschäft: Hier rangiert Honda weltweit auf Platz eins. Der Konzern lässt in 30 Ländern produzieren und beschäftigt Anfang 2024 rund 219.000 Mitarbeiter. Die Motorräder sind hierzulande sehr bekannt, sie haben in Deutschland einen Marktanteil von 14,4 %. Auch im Pkw-Bereich ist das Unternehmen durchaus sehr sportlich aufgestellt, wie die Beispiele zeigen. Der NSX etwa bringt es auf 308 km/h und beschleunigt in dreieinhalb Sekunden von 0 auf 100 km/h. Mit dem Lightweight-Pack ist er ab 156.000 Euro zu haben.

Über Honda

  • Gründung: 24.09.1948
  • Firmensitz: Tokio
  • Bekannte Fahrzeuge (Sportwagenbereich): Honda NSX, ZSX, Civic Sport
  • Webseite: global.honda

Kia Sportwagen

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Der südkoreanische Hersteller Kia gehört schon seit 1998 zu Hyundai. Sein Name steht für „Aufsteigendes Asien“. Nach seiner Gründung in den 1940er Jahren produzierte das Unternehmen zunächst Fahrräder, ab 1962 dann ein Motorrad und einen dreirädrigen Minilaster. Erst 1970 folgte der erste Pkw unter Fiat-Lizenz, aber schon mit einem hohen Entwicklungsanteil der eigenen Ingenieure. Schon ein Jahr später brachte das Unternehmen seinen ersten vierrädrigen Lkw auf den Markt. Bis heute ist die Marke durchaus diversifiziert, auch wenn sie seit der Übernahme durch Hyundai mit dem Mutterkonzern viele gemeinsame Plattformen nutzt. Sportliche Fahrzeuge von Kia sind hierzulande vielleicht etwas weniger bekannt, doch das zu Unrecht. Sie beeindrucken durchaus mit ihrer Technik wie der elektrische Kia EV6 GT AWD, der 260 km/h schnell wird.

Über Kia

Kleinserienhersteller