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VW Caddy Kurzfassung

Die dritte Generation des Caddy blickt auf eine fünfjährige Erfolgsgeschichte zurück, die ihresgleichen sucht. Zahlreiche Auszeichnungen bestätigen seine hohe Akzeptanz vor allem im Nutzfahrzeugmarkt. Nun gibt es den beliebten Tausendsassa, egal ob als geschlossener Kastenwagen, Kombi oder Life, auch als 4MOTION. Eine elektronisch geregelte Haldex-Kupplung verteilt die Antriebskraft des 1,9-Liter-TDI zwischen Vorder- und Hinterachse.

Volkswagen Nutzfahrzeuge setzt beim Caddy 4MOTION auf den bewährten 1,9 Liter großen Vierzylinder-Turbodiesel mit 77 kW / 105 PS. Das maximale Drehmoment des Motors liegt bei 250 Nm. Zur Kraftübertragung kommt ein 6-Gang-Getriebe zum Einsatz, das unter anderem ein leichteres und Kupplung schonendes Agieren auf unbefestigtem Untergrund erlaubt. Serienmäßig sind bei der Allradversion immer ein Berganfahrassistent und das elektronische Stabilisierungsprogramm ESP an Bord. Das Gleiche gilt für den Dieselpartikelfilter.

Für ein Fahrzeug seiner Größe hat der Caddy 4MOTION sehr gute CO2-Werte von 172 g/km („Kasten”) und 176 g/km („Kombi” und „Life”). Analog dazu kommt der Allrad-Caddy auf einen entsprechend niedrigen Durchschnittsverbrauch von 6,6 respektive 6,7 Litern Diesel („Kombi” und „Life”). Mit einer 60 Liter fassenden Tankfüllung lässt sich damit eine theoretische Distanz von nahezu 900 Kilometern zurücklegen. Alle Versionen des Caddy 4MOTION erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 164 km/h. Den Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert der Kastenwagen in 13,7 Sekunden; der Beschleunigungswert für die Varianten „Kombi” und „Life” beträgt 13,9 Sekunden.

Der Caddy 4MOTION wurde gegenüber den frontgetriebenen Versionen in zahlreichen Punkten modifiziert, beziehungsweise mit neuen technischen Elementen ausgerüstet. Neben der elektronisch geregelten Haldex-Kupplung der vierten Generation gehören dazu eine zweiteilige Kardanwelle, eine an das Hinterachsdifferential und die Kardanwelle angepasste Abgasanlage sowie ein neu konzipierter Kraftstofftank. Zudem wurden Verstärkungen in die Karosserie eingebracht.

Für die Verteilung der Antriebskraft zwischen Vorder- und Hinterachse kommt eine elektrohydraulisch gesteuerte Kupplung zum Einsatz. Die sogenannte Haldex-Kupplung läuft in einem Ölbad und ist direkt am Hinterachsgetriebe angeflanscht. Mittels einer elektrischen Pumpe wird ein Druckspeicher mit Öl versorgt, dessen Arbeitsdruck 30 bar beträgt. Ein Steuergerät errechnet das ideale Antriebsmoment für die Hinterachse und steuert über ein Ventil den Öldruck, der auf den Arbeitskolben der Kupplung lastet. Dabei steigt der Anpressdruck auf die Kupplungslamellen proportional zum an der Hinterachse gewünschten Drehmoment. So lässt sich mit der Höhe des ausgeübten Drucks das übertragbare Drehmoment stufenlos variieren. Gegenüber den bisherigen 4MOTION-Generationen arbeitet das System schlupfunabhängig, da der Arbeitsdruck stets verfügbar ist. Im Extremfall können bis zu 100 Prozent des Antriebsmoments an die Hinterachse geleitet werden.


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Beitrag zuletzt aktualisiert am 23. Juli 2015

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