Abgase

Bei Fahrzeug entstehen eine Vielzahl von Abgasen, diese haben wir in einer Liste zusammengefasst. Dabei hängt es davon ab ob man kalt testet. Motoren werden ohne Warmlaufphase getestet, zur Reduzierung von Emissionen.

Distickstoffmonoxid ist ein Lachgas (N2O), farb- und geruchloses Gas. Für den Menschen praktisch unschädlich, wenn ausreichend Sauerstoff vorhanden ist. N2O ist ein Treibhausgas und als solches ca. 290 mal wirksamer als »Kohlendioxid. Der Anteil des PKW-Verkehrs an den Weltweiten anthropogenen N2O-Emissionen wird auf 1-2% beziffert.

Methan (CH4), ein farb- und geruchloses Gas, ist Hauptbestandteil von Erdgas (CNG) und Biogas und entsteht in Sümpfen, Reisfeldern sowie bei Verdauungsvorgängen durch Einwirkungen von Bakterien (Faulgas). Der Energieträger Erdgas besteht überwiegend aus Methan.

Methan ist ein Treibhausgas und als solches 60 mal wirksamer als CO2. Die weltweite anthropogene Methanemission beträgt mehr als 320 Millionen Tonnen pro Jahr. Experten schätzen, dass über 50% dieser Emissionen in der Landwirtschaft entstehen. Der Anteil des weltweiten Pkw-Verkehrs an der Methanemission beträgt weniger als 0,5%.

CH4
»Methan; farb- und geruchloses Gas, Hauptbestandteil von Erdgas (»CNG) und Biogas, entsteht in Sümpfen, Reisfeldern und bei Verdauungsvorgängen. Methan ist ein Treibhausgas und als solches 60 mal wirksamer als »CO2. Die weltweite anthropogene Methanemission beträgt mehr als 320 Millionen Tonnen pro Jahr. Experten schätzen, dass über 50% dieser Emissionen in der Landwirtschaft entstehen. Der Anteil des weltweiten Pkw-Verkehrs an der Methanemission beträgt weniger als 0,5%.

CKW: Chlorkohlenwasserstoffe (»halogenierte Kohlenwasserstoffe) wurden früher in flüssiger Form als Löse- und Reinigungsmittel verwendet (Tri, Per). Die leicht flüchtigen CKW stehen im Verdacht, krebserregend zu sein und den Treibhauseffekt zu begünstigen. Bei Volkswagen werden in der Fertigung keine CKW mehr verwendet; auch in der Volkswagen-Kundendienstorganisation sind sie verboten.

Das Methanol Alkohol (CH3OH) ist eine farblose Flüssigkeit und in größeren Mengen aufgenommen giftig. Kann aus Erdgas (CNG), Biomasse, wie z. B. Holzabfällen, aus Kohle und Wasser sowie Wasserstoff und CO2 hergestellt werden.

Zur Erhöhung der Klopffestigkeit darf heutigem Benzin 3 Prozent Methanol beigemischt werden. Sogenannte Multi-Fuel-Fahrzeuge können mit Methanol, Ethanol und Benzin in allen möglichen Mischungsverhältnissen betrieben werden.

CNG: Bei CNG (Compressed Natural Gas oder Erdgas) handelt es sich um ein Gemisch aus Gasen, dessen Hauptbestandteil Methangas ist.
Die getankte Menge wird in Kilogramm anstelle von Litern abgerechnet, wobei 1 kg Erdgas in etwa 1,5 l Benzin oder 1,33 l Diesel entspricht. Die Oktanzahl (Klopffestigkeit) liegt bei 120 Oktan (Super Plus = 98 Oktan).

Gaspendelung
Gasrückgewinnung beim Tanken: Benzindämpfe werden aus dem Autotank abgesaugt und in den Erdtank zurückgepumpt.

CO: Kohlenmonoxid; giftiges Gas, entsteht bei unvollständiger Verbrennung. Durch die Einführung des »Dreiwegekatalysators sowie weitere emissionsmindernde Maßnahmen konnten die CO-Konzentrationen auch in unmittelbarer Straßennähe auf ein unschädliches Maß herabgesetzt werden.

CO2
Kohlendioxid; Gas; ist das stabile und natürliche Endprodukt bei jeder Verbrennung organischer Stoffe. CO2 soll mit etwa 50% an dem zusätzlichen, durch menschliche Tätigkeit bedingten, »Treibhauseffekt beteiligt sein. Der Anteil des Straßenverkehrs an den weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen liegt bei ca. 12% (Pkw: ca. 5,5%).

TÜV Abgaslabor
Abgaslabor Heimsheim TÜV SÜD: Vorbereitungen für eine Abgasprüfung auf dem Rollenprüfstand.

Ethanol
(C2H5OH); trinkbarer Alkohol, wird aus zucker- bzw. stärkehaltigen nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Eignet sich wie »Methanol als Kraftstoff für Verbrennungsmotoren.

HC
Kohlenwasserstoffe; bestehen aus Kohlenstoff und Wasserstoff wie z. B. Benzin, Diesel, Erdgas und Methan. Bei der Verbrennung von Kohlenwasserstoffen verbleibt ein geringer Teil als HC-Emissionen. Er wird im Katalysator nochmals verringert. HC-Emissionen sind gesetzlich reglementiert.

Kohlenmonoxid
Kohlenmonoxid (CO) ist ein giftiges Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Durch die Einführung des »Dreiwegekatalysators sowie weiterer emissionsmindernder Maßnahmen konnten die CO-Konzentrationen auch in unmittelbarer Straßennähe auf ein unschädliches Maß herabgesetzt werden.

Kohlenwasserstoff
Kohlenwasserstoff (HC) besteht aus Kohlenstoff und Wasserstoff wie z. B. Benzin, Diesel, Erdgas und Methan. Bei der Verbrennung von Kohlenwasserstoffen verbleibt ein geringer Teil als HC-Emissionen. Er wird im Katalysator nochmals verringert. HC-Emissionen sind gesetzlich reglementiert.

N2O Distickstoffmonoxid (Lachgas), farb- und geruchloses Gas. Für den Menschen praktisch unschädlich, wenn ausreichend Sauerstoff vorhanden ist. N2O ist ein Treibhausgas und als solches ca. 290 mal wirksamer als »Kohlendioxid. Der Anteil des PKW-Verkehrs an den Weltweiten anthropogenen N2O-Emissionen wird auf 1-2% beziffert

NOx Stickstoffoxide, Summe aus NO und NO2 (Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid). Sie werden von der Abgasgesetzgebung (Euro 2- und Euro 3-Norm) auch als Summenwert erfasst. NO ist ein farb- und geruchloses Gas, das in Gegenwart von Sauerstoff (O2) schnell in NO2 übergeht. NO2 ist ein rotbraunes, stechend riechendes Gas. Stickstoffoxide entstehen bei allen Verbrennungsvorgängen aus dem Stickstoff der Luft. Sie tragen zur Bildung von saurem Regen bei und sind mitverantwortlich für die Bildung von bodennahem Ozon. Durch den Einsatz des Dreiwegekatalysators werden Stickoxide, »Kohlenmonoxid und »Kohlenwasserstoff mit hohem Wirkungsgrad (> 90%) abgebaut.

Sommersmog
Aus Luftschadstoffen – insbesondere »Stickoxiden (NOx) und »Kohlenwasserstoffen (HC) – entsteht an heißen Tagen unter direkter Einwirkung intensiver Sonnenstrahlen bodennahes »Ozon als Reizgas.

Ozon (O3) ist ein stechend riechendes Gas, das in Abhängigkeit von der bodennahen Konzentration Schleimhautreizungen bis hin zu reversiblen Beeinträchtigungen der Lungenfunktion hervorrufen kann. Ozon bildet sich in der Stratosphäre auf natürlichem Wege in Höhen von 15-40 Kilometern und schützt die Erdoberfläche vor UV-Strahlung. Diese schützende Ozonschicht wird durch »halogenierte Kohlenwasserstoffe beschädigt. Das bodennahe Ozon bildet sich aus »NOx, »CO und biogenen sowie anthropogenen Kohlenwasserstoffen.

Da für die Bildung von Ozon aus seinen Vorläufermolekülen UV-Licht benötigt wird, sind die Konzentrationen in den Sommermonaten höher. Wichtige Maßnahmen zur Verringerung der Bildung von Ozon sind im Pkw-Bereich der Umstieg auf Fahrzeuge mit Katalysator und die zügige Einführung der Gasrückführung beim Betanken von Fahrzeugen. Beim Ozonloch spricht man von der Abnahme der Ozonkonzentration in der Stratosphäre, einer Atmosphärenschicht in 12-50 Kilometer Höhe. Die Ozonschicht schirmt die lebensbedrohliche UV-Strahlung der Sonne von der Erde ab. Beschädigt wird sie durch »halogenierte Kohlenwasserstoffe.

Wasserstoff ist ein Energieträger für Brennstoffzellenfahrzeuge. Kann mit Hilfe von regenerativer Energie weitgehend CO2–neutral erzeugt werden. Flüssiger Wasserstoff wird als LH2 bezeichnet.


Beitrag zuletzt aktualisiert am 7. März 2017

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