Allradantrieb

Allradantrieb
Autos mit Allradantrieb besitzen einen eingebauten Sicherheitsvorsprung: Ihr Antriebssystem liefert die bestmögliche Traktion. Und je besser die Traktion, desto fahrstabiler, desto sicherer ist das Auto. Deshalb bietet Subaru ausschließlich Fahrzeuge mit permanentem Allradantrieb an und folgt damit der traditionellen hauseigenen Sicherheitsphilosophie der Unfallvermeidungsfähigkeit: Diese betont das Primat der aktiven Sicherheit gegenüber der passiven Sicherheit, für die Elemente wie Airbags, Seitenaufprallschutz, Gurtstraffer, crashsichere Karosserie etc. stehen. Die Unfallvermeidungsfähigkeit ist der wahre Schlüssel zur Sicherheit, denn es ist besser, einen Unfall zu vermeiden, als ihn „nur“ zu überleben.

Vorteil und Vorsprung des Allradantriebs liegen im System: Allradantrieb verteilt die Antriebskraft nicht nur an zwei, sondern an alle vier Räder und liefert wesentlich mehr Traktion als jeder Zweiradantrieb gleichgültig, ob Front- oder Heckantrieb. Dieses Plus an Traktion sorgt für ein Plus an Fahrstabilität und Sicherheit, und deshalb bleibt ein allradgetriebenes Fahrzeug auch unter Bedingungen sicher kontrollierbar, unter denen ein zweiradgetriebenes Fahrzeug seine Grenzen schon überschritten hätte. Der Kraftschlussbeiwert ist aber immer nur so gut wie die jeweilige Beschaffenheit der Straßenoberfläche. Wenn der maximale Reibwert zwischen Reifen und der Straßenoberfläche überschritten wird, beginnt das Rad zu rutschen, denn die Räder können die Motorkraft nicht mehr auf die Straße übertragen.


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Beitrag zuletzt aktualisiert am 9. Dezember 2013