ASR – Antriebsschlupfregelung

Die Antriebsschlupfregelung (ASR) ist seit 1986 in Serie. ASR verhindert das Durchdrehen der Antriebsräder. Registrieren die installierten Radsensoren drohendes Durchdrehen, so reduziert die elektronische Steuerung die auf die Räder abgegebene Leistung, bis die Räder wieder greifen.

Das System ist eine Erweiterung des ABS und wird in einer gemeinsamen baulichen Einheit mit ABS angeboten. Die Antriebsschlupfregelung ist ein frühes Beispiel für die Vernetzung verschiedener elektronischer Steuergeräte.

Denn bei Fahrsituationen, in denen ASR anspricht, greift die ASR-Steuerung in die Steuerung des Motormanagements (Zündung/Einspritzung) ein: Trotz durchgetretenen Gaspedals wird die Leistung des Motors auf diese Weise so lange gesenkt, bis die Räder wieder zu greifen beginnen. Dabei kann ASR ein Antriebsrad abbremsen, um die Kraft auf das andere Rad umzuleiten, wenn dieses besser greift.

Die Antriebsschlupfregelung kurz ASR.
Die Antriebsschlupfregelung (kurz ASR) verhindert das Durchdrehen der Antriebsräder, sowohl beim Beschleunigen geradeaus als auch in Kurven, und gewährleistet mehr Traktion und Fahrstabilität.

Das System hat bei vielen Autoherstellern unterschiedliche Namen:

  • ASR: Audi, Fiat, Mercedes, Peugeot, Piaggio, Renault, Škoda, Suzuki, Volkswagen
  • ASC: Automatic Stability Control bei BMW.
  • TSC: Hyundai
  • TCS: Traction Control System bei Mazda und Nissan
  • TCSS: bei Opel und GM heisst es Traction Control Support System
  • PSM: Bei Porsche ist ASR ein Teil des Porsche Stability Management
  • TCS: Saab
  • TRC: Traction Control bei Toyota
  • TRACS: Das Volvo Traction Control System

Beitrag zuletzt aktualisiert am 6. November 2016