Benzindirekteinspritzung

Bei der Benzindirekteinspritzung wird der Kraftstoff unter hohem Druck (200 Bar) nicht ins Saugrohr, sondern direkt in den Brennraum eingespritzt. Das Benzin-Luft-Gemisch wird dadurch besonders gründlich verbrannt – dadurch steigt die Leistung, während der Kraftstoffverbrauch sinkt. Besonders effektiv ist die Direkt­einspritzung in Verbindung mit Turboaufladung.

  • Direkteinspritzung, wandgeführt: Der Strahl trifft auf die Kolbenmulde (Brennraumwand), Vorteil: stabile Gemischaufbereitung. Dieses Verfahren wird beim Ottomotor eingesetzt.
  • Direkteinspritzung, strahlgeführt: Die eingespritzte Gemischwolke wird gezündet, bevor sie auf den Kolben treffen kann. Dieses Verfahren wird beim Ottomotor eingesetzt.
  • Direkteinspritzung, selbstzündend: ohne Fremdzündung (Zündkerze oder Glühstift). Dieselmotoren sind selbstzündend. TDI = selbstzündender Direkteinspritzer

Beitrag zuletzt aktualisiert am 10. Oktober 2016