Brennstoffzelle

Brennstoffzellen sind im Gegensatz zur Batterie keine Energiespeicher, sondern elektrochemische Energiewandler. Dabei wird elektrischer Strom durch „kalte Verbrennung“ erhalten. Als aussichtsreichster Typ für den mobilen Bereich wird die Brennstoffzelle mit Polymer-Elektrolytmembran gesehen. Der wesentliche Vorteil der Brennstoffzelle sind die extrem geringen Schadstoff-Emissionen.

Wie Funktioniert eine Brennstoffzelle?: Die Brennstoffzelle ist durch eine dünne Kunststofffolie, die Polymer – Elektrolyt – Membran (PEM) in zwei Teile getrennt. Die Folie ist auf jeder Seite mit einem Katalysator und einer gasdurchlässigen Elektrode beschichtet.

Erklärung zur Brennstoffzelle

Durch die feinen Gaskanäle strömen Wasserstoff und Sauerstoff von einer Seite zur anderen. Der Katalysator zerlegt den Wasserstoff in ein Elektron und ein Proton. Die positiv geladenen Protonen können durch die PEM – Folie hindurchschlüpfen, die negativen Elektronen aber nicht. Dadurch wird eine Spannung erzeugt. Verbindet man die Elektroden, fließt ein Gleichstrom. Als Resultat dieser elektrochemischen Reaktion entsteht reines Wasser (H2O).

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Beitrag zuletzt aktualisiert am 20. Januar 2015