DSG-Getriebe

Doppelkupplungsgetriebe bestehen aus zwei voneinander unabhängigen Teilgetrieben. Das Einstufige Getriebe hat nur eine feste Übersetzung – also ohne Wechselübersetzung -, in der man, ohne zu schalten, die Höchstgeschwindigkeit erreicht.

Über die Doppelkupplung werden die beiden Getriebe über zwei Antriebswellen je nach Gangstufe abwechselnd mit dem Motor kraftschlüssig verbunden. Die Doppelkupplung erlaubt dabei einen automatischen Schaltvorgang ohne Zugkraftunterbrechung. Gesteuert wird das Getriebe über ein sogenanntes Mechatronikmodul, in dem das elektronische Getriebesteuergerät, verschiedene Sensoren und die hydraulische Betätigung als eine kompakte Einheit zusammengefasst sind.

Das Doppelkupplungsgetriebe DSG (Direktschaltgetriebe) verfügt über zwei Fahrprogramme: den Normal- und den Sportmodus. Im Sportbetrieb fährt das DSG die Gänge weiter aus und schaltet bei Bedarf früher zurück. Die Gänge können jedoch auch manuell geschaltet werden. Besonders sportlich ist dies über den Tiptronic-Schalter am Multifunktionslenkrad möglich. Das Kuppeln erfolgt jedoch immer vollautomatisch.

Das DSG mit 6 Gängen ist für leistungsstärkere Motorisierungen und Drehmomente von mehr als 250 Nm geeignet. Die Doppelkupplung besteht aus zwei in einem Ölbad laufenden Lamellenkupplungen.

Funktion vom DSG-Getriebe im Video

Das DSG mit 7 Gängen gibt es in zwei verschiedenen Spezifikationen:

  • für kleinere Motoren: Das max. Drehmoment beträgt 250 Nm. Hier läuft die Doppelkupplung trocken ohne Ölbad.
  • für Motoren mit hohen Belastungen: Das max. Drehmoment beträgt 600 Nm. Damit ist dieses DSG ausgelegt für hohe Drehmomente.

Beitrag zuletzt aktualisiert am 30. Dezember 2016

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