Hybridantrieb

Als Hybridantrieb wird die Kombination von zwei oder mehreren unabhängigen Antriebseinheiten (z. B. Verbrennungsmotor und Elektromotor) bezeichnet. Durch das Betreiben des Elektromotors als Generator kann während der Brems- und Verzögerungsphasen des Fahrzeuges eine Rückgewinnung von Energie erfolgen, die in einer Batterie zwischengespeichert wird. Dadurch lassen sich vor allem in innerstädtischen Bereichen bei häufiger Stop-and-Go-Fahrt deutliche Verbrauchseinsparungen erzielen.

Hybridantriebe kurz im Video erklärt

Zwei Antriebsprinzipien zum Beispiel etwa Diesel- und Elektromotor können sich einander hinsichtlich Schadstoffminimierung und Reichweite ergänzen.

Funktion einer Lithium-Ionen-Batterie
Grafik wie die Lithium-Ionen-Batterie funktioniert

Herausforderungen bei Ladevorgang jetzt im Podcast hören


Den Bericht jetzt als Mp3 anhören:

Toyota Logo für ein Auto mit Hybridantrieb
Hybrid Logo von Toyota

Hybrid-Elektroantrieb

Für Hybrid-Elektroantriebe wird oft ein Drehstrom-Scheibenläufermotor eingesetzt.
Elektromotoren haben üblicherweise eine zylindrische Bauform. Im Hybridantrieb ist die Baulänge stark begrenzt, da der Elektromotor zwischen Verbrennungsmotor und Getriebe passen muss. Die Bauform ähnelt hier einer Scheibe, also großer Durchmesser bei kleiner Baulänge.


Beitrag zuletzt aktualisiert am 7. März 2020