Kraftstoffarten im Autolexikon erklärt

Bleifreies Benzin
Die Einführung von Katalysatoren machte bleifreies Benzin (siehe auch Ottokraftstoff) erforderlich. Seit 1985 bietet die Mineralölindustrie in Abstimmung mit der Bundesregierung und der Automobilindustrie freiwillig bleifreies Benzin an. Seit dem 1. Januar 2000 ist verbleites Benzin europaweit (mit zeitlich begrenzten Ausnahmen für Mittelmeerländer) verboten.
Englischer Begriff: unleaded petrol
Amerikanisch: unleaded gasoline

Benzol
Ringförmiger Kohlenwasserstoff mit gesundheitsschädigender Wirkung auf das zentrale Nervensystem, eingestuft als »air-toxic-Komponente. Der Benzolgehalt der im Markt befindlichen Ottokraftstoffe beträgt im Schnitt etwa ein Volumenprozent. Das nach der Verbrennung im Abgas zurückbleibende Benzol wird durch den Dreiwegekatalysator um mehr als 90 Prozent reduziert.

Dieselkraftstoff
Dieselkraftstoffe (kurz: DK) bestehen aus Kohlenwasserstoffen des Erdöls (siehe auch Gasöl), die zwischen 180 °C und 360 °C sieden. DK gehört wie das leichte Heizöl zu den sogenannten Mitteldestillaten. Hauptverbraucher von DK sind der Straßenverkehr, insbesondere Nutzfahrzeuge, die Landwirtschaft sowie die Schifffahrt.

Kernraffinate ist ein Zweitraffinat aus Altöl zur Getriebeöl-Erstbefüllung.

Leichtbenzin
Unter Leichtbenzin fallen alle Benzine die beim Destillationsprozess bis zu einer Temperatur von ca. 100 °C sieden.

LongLife-Motoröl ist ein von Volkswagen entwickelter Motor-Schmierstoff, der doppelt so lange wie bisher alterungs- und hochtemperaturstabil bleibt.

Synfuel
Synthetisch hergestellter Designerkraftstoff aus Kohlenwasserstoffen, der sich durch Schwefel- und Aromatenfreiheit auszeichnet.


Beitrag zuletzt aktualisiert am 3. Januar 2019

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