Lichtmaschine

Die Lichtmaschine (Generator) ist ein Stromerzeuger im Fahrzeug. Lichtmaschinen sind 1913 in Serie. Sie wurde als stromproduzierende Komponente des „Bosch-Lichts“ auf den Markt gebracht. Angetrieben durch den Motor, entsteht durch dynamoelektrische Prozesse der für die elektrischen Verbraucher nötige Strom.

Die Lichtmaschine wandelt mechanische in elektrische Energie um. Der elektrische Strom wird in der Batterie gespeichert und dort nach Bedarf an die Verbraucher (Zündung, Beleuchtung etc.) abgegeben. Lichtmaschinen sind auf eine ausgeglichene Ladebilanz ausgelegt, so dass sie möglichst genau die Menge nachliefern, die verbraucht wird.

Gegenüber den Gleichstromlichtmaschinen der frühen Jahre hat sich seit den 1960er Jahren der Drehstromgenerator aufgrund seiner höheren Leistungsfähigkeit bei kompakteren Baumaßen durchgesetzt. Die heutige Generatorgeneration deckt einen Leistungsbereich bis 3,8 Kilowatt ab. Grund hierfür ist die ständig steigende Zahl von elektrischen Verbrauchern. Waren es um 1915 nur Licht und Zündung, so sind heute in Automobilen allein bis zu 140 Kleinmotoren (Schiebedach, Sitzverstellung, Klimaregelung, Fensterheber etc.) als Stromverbraucher verbaut.

Der Startergenerator vereint die Funktionen von Anlasser (Starten) und Lichtmaschine (Strom erzeugen).


Beitrag zuletzt aktualisiert am 9. Oktober 2017