Nebelscheinwerfer

Nebelscheinwerfer sind Lichtquellen, die besonders breit strahlen und im unteren Stoßfängerbereich angebracht sind. Sie strahlen dabei von unten nach oben in den Nebel und erzeugen dadurch eine andere Lichtbrechung, wodurch der Fahrer eine bessere Sicht erhält. Die Nebellampen sollte man möglichst tief anbringen damit der Nebel unterleuchtet wird. Ausserdem solltest du darauf achten, dass diese wenig Streulicht nach oben absondern damit du als Fahrer nicht geblendet wirst. Das sieht dann oft wie eine weiße Wand vor dem Wagen aus.

Bei schlechten Wetterbedingungen ist eine gut ausgeleuchtete Straße notwendig. Nebelscheinwerfer dürfen nur bei erheblicher Sichtbehinderung durch Regen, Nebel oder Schneefall eingeschaltet und nur zusammen mit Stand- bzw. Abblendlicht genutzt werden. Die Nebelschlussleuchten dürfen sogar nur außerhalb geschlossener Ortschaften, bei einer Sicht unter 50 Meter, benutzt werden. Wenn di Nebelschlussleuchten eingeschaltet sind, darf man maximal 50 Km/h fahren.

Nebelscheinwerfer können entweder mit Glühlampen oder LEDs und, abhängig von der gewählten Lichtquelle, mit Glas- oder Polycarbonat-Abschlussscheibe bestückt werden.

Nebelscheinwerfer
Nebelscheinwerfer von Hella wie er im Skoda Octavia RS eingesetzt wird
Falsch eingestellte Scheinwerfer war der häufigste Mangel, den die Tester beim ADAC-Lichttest 2012 festgestellt haben. Insgesamt hatte jedes zweite Auto mindestens einen Mangel an der Lichtanlage. Beim ADAC-Lichttest fällt oft auf dass viele der getesteten Fahrzeuge falsch eingestellte Haupt- oder Nebelscheinwerfer haben.

Ist ein Scheinwerfer zu hoch eingestellt, wird der Gegenverkehr geblendet. Schlimme Unfälle können die Folge sein. Aber auch zu tief eingestelltes Abblend- oder Fernlicht (22,9 Prozent) sind ein Problem: Der Lichtkegel reicht weniger weit auf die Fahrbahn und die Sicht des Fahrers verschlechtert sich. Vor allem nachts wird die Fahrsicherheit dadurch stark beeinträchtigt.

Den Grund für die hohe Mängelquote sieht der ADAC vor allem in so genannten „No-Name-Lampen“. Bei solchen Billigprodukten kann es leicht zu einer falschen Einstellung des Lichtkegels kommen. Daher rät der Club die Beleuchtung regelmäßig, aber vor allem nach dem Lampentausch prüfen zu lassen und auf eine hohe Qualität der Leuchtmittel zu achten. Nur 6,7 Prozent der Front- und 4,4 Prozent der Heck-, Blink- oder Bremsleuchten waren im Test kaputt.

Der Lichttest ist eine jährlich durchgeführte bundesweite Aktion von ADAC und ZDK, bei der allein durch ADAC-Sachverständige die Beleuchtungsanlagen von etwa 9000 Fahrzeugen überprüft werden. Deine Beleuchtung kannst du beim ADAC oder Licht-Test prüfen lassen.


Beitrag zuletzt aktualisiert am 21. November 2016