Ottomotor

Der Ottomotor ist ein Verbrennungsmotor, der nach Nikolaus August Otto benannt ist.

Dieser Verbrennungsmotor wandelt chemische Energie von Benzin oder anderen hoch entzündlichen Flüssigkeiten oder Gasen mithilfe eines elektrischen Zündsystems über die Verbrennung in Wärmeenergie und diese in mechanische Arbeit (Kolbendruck, Antrieb der Kurbelwelle) um.

Bei den Ottomotoren unterscheidet man zwischen Vergaser- und Einspritzmotoren sowie zwischen Motoren mit Turbolader und mit Direkteinspritzung.

Was bedeutet das Klopfen?

Im Ottomotor wird ein Kraftstoff-Luft-Gemisch durch den Kolben komprimiert, dabei erhitzt und von einer Zündkerze gezündet. Bei ungenügender »Oktanzahl zündet das durch die Kompression erhitzte Kraftstoff-Luft-Gemisch vorzeitig. Der sich nach oben bewegende Kolben erhält einen Rückstoß. Das dabei entstehende Geräusch wird als „Klopfen“ bezeichnet. Klopfen verursacht Leistungsverluste. Die Erschütterungen führen zu einer hohen Belastung des Motors.


Beitrag zuletzt aktualisiert am 5. März 2017