24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: Audi R8 LMS im Dauereinsatz

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Härtetest für den neuen Audi R8 LMS: Der GT-Sportwagen bestreitet von 16. bis 17. Mai auf dem Nürburgring sein erstes 24-Stunden-Rennen. Dabei will Audi an die Erfolge des Rennwagens bei dessen erstem Sieg in der VLN-Meisterschaft im April anknüpfen. Erst vor zehn Wochen hatte die Marke den neuen R8 LMS auf dem Automobilsalon in Genf präsentiert.

Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gilt als besonders anspruchsvoll: Die Kombination aus Grand-Prix-Kurs und der 1927 eröffneten Nordschleife ist mit 25,378 Kilometern die längste Rennstrecke der Welt. Vor allem die legendäre, als „Grüne Hölle“ bekannte Nordschleife mit ihren 73 Kurven, Steigungen bis zu 17 Prozent und mehreren Belagwechseln stellt höchste Anforderungen an die Fahrer und Autos.

Für den neuen Audi R8 LMS, dessen V10-Motor nach jüngsten Reglementänderungen rund 500 PS leistet, ist der Marathon-Klassiker in der Eifel das vierte Rennen. Zuvor war er zweimal in der VLN-Langstreckenmeisterschaft sowie einmal in der Blancpain Endurance Series im Einsatz. „Jetzt wollen wir die Wettbewerbsfähigkeit des Audi R8 LMS bei einem 24-Stunden-Rennen beweisen“, sagt Romolo Liebchen, Leiter Audi Sport customer racing.

Das Audi Sport Team Phoenix und das Audi Sport Team WRT setzen jeweils zwei neue Audi R8 LMS ein. Die belgische WRT-Mannschaft, die im April ihren ersten Sieg in der VLN-Langstreckenmeisterschaft feierte, ist erstmals mit zwei Autos beim 24-Stunden-Rennen vertreten. Das Audi Sport Team Phoenix, das in Meuspath unweit des Nürburgrings beheimatet ist, hat das Rennen bereits 2012 und 2014 mit Audi gewonnen.

Im Einsatz ist ein hochkarätiges Aufgebot an Fahrern, darunter Marcel Fässler (CH), FIA-WEC-Weltmeister 2012, die DTM-Fahrer Mike Rockenfeller (D/Champion 2013) und Nico Müller (CH), der aktuelle Blancpain-GT-Champion Laurens Vanthoor (B) sowie die deutschen Vorjahressieger auf dem Nürburgring, Christian Mamerow, René Rast, Frank Stippler und Markus Winkelhock – alle erfahrene Langstreckenpiloten. (dpp-AutoReporter/hhg)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 15. Mai 2015

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