Audi Präventionspreis für sicheres Arbeiten

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Audi fördert mit einem ‚Präventionspreis‘ vorbildliche Leistungen und Ideen für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz. Unternehmensleitung und Gesamtbetriebsrat verliehen die Auszeichnung an engagierte Mitarbeiter aus verschiedenen Fachbereichen der Audi-Standorte Ingolstadt, Neckarsulm, Györ/H und Brüssel/B. Prämiert wurden die jeweils besten drei Teams in fünf Kategorien. Zudem gab es einen Sonderpreis für unfallfreies Arbeiten. Der Wettbewerb dient der Sensibilisierung und fokussiert Verbesserungsmaßnahmen beispielsweise in den Bereichen ergonomische Arbeitsplätze, Integration von Mitarbeitern mit gesundheitlichen Einschränkungen und Wissensvermittlung im Bereich Arbeitsschutz.

In der Kategorie ‚Gesundheit‘ gewann ein Team aus der Lackiererei Ingolstadt mit der Entwicklung einer Notfallkarte mit wichtigen Informationen über gefährliche Stoffe. Bei einem Notfall übergibt der Verunfallte oder sein Kollege die Karte an den Rettungsdienst und stellt so die richtige notfallmedizinische Erst und Weiterversorgung sicher.

Der Pokal in der Kategorie ‚Wissen‘ ging an eine Gruppe Ingolstädter Lehrlinge: Das Projektteam entwickelte eine PC-Schulung, bei der Auszubildende älteren Audi-Mitarbeitern PC-Grundlagen anschaulich vermitteln.

Den ersten Platz in der Kategorie ‚Integration‘ sicherte sich ein Team aus der neuen Kleinteile-Schweißerei in Ingolstadt. Die dortige Werkstatt bietet Arbeitsplätze für rund 300 leistungsgewandelte Mitarbeiter. Durch umfangreiche Neuerungen wie die Einführung eines Leitsystems für Stapler und Hubwagen oder höhenverstellbarer Maschinen und Werkbänke, kann Audi zukünftig noch besser auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen.

In der Kategorie ‚Ergonomie‘ siegte ein Team aus dem Ingolstädter Rohrbearbeitungszentrum. Um seine Mitarbeiter zu entlasten, entwickelte die Abteilung ein neues Behälter und Anlieferungskonzept. Zusätzlich sorgen ein optimierter Transportwagen und ein neues Ablageregal für verbesserte Arbeitsbedingungen.

Mit einem ausgeklügelten Rollenverschiebesystem belegte ein Team aus der Werklogistikplanung Neckarsulm den ersten Platz in der Kategorie ‚Prozess‘. Es funktioniert rein mechanisch. Transporteure können die Ladung beim Be- und Entladen über Kunststoffkugeln verschieben, die in alle Richtungen frei beweglich sind. Das spart Kraft und macht den Einsatz von Gabelstaplern überflüssig. Effizientere Abläufe und weniger Unfälle durch reduziertes Verkehrsaufkommen in der Logistik sind das Ergebnis.

Zum fünften Mal errang das Audi-Bildungswesen in der Kategorie ‚Unfallfreies Arbeiten‘ den ersten Platz. Die Mitarbeiter und Auszubildenden an beiden deutschen Audi Standorten hatten auch 2014 keinen Unfall mit Ausfallzeiten. (dpp-AutoReporter/wpr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 18. August 2015

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