Audi TT Roadster: Ein Stoffverdeck “auf Empfang“

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Webasto-Edscha, die Cabrio-Geschäftseinheit von Webasto, hat gemeinsam mit Audi beim neuen Stoffverdeck für die jüngste Generation des Audi TT Roadster ein bislang einmaliges Innovationspaket geschnürt: Ein neues Antriebssystem, intelligenter Leichtbau-Materialmix sowie zukunftsweisende Komfort- und Design-Features beim Softtop setzen neue Maßstäbe im Segment der kompakten, offenen Sportwagen.

Eine clevere Design-Idee ist der in das Dachsystem integrierte Radioempfang – ohne zusätzliche Antenne an der Fahrzeugkarosserie. Diese Technologielösung kommt beim Audi TT Roadster erstmalig zum Einsatz. Bei geschlossenem Dach sorgt eine Antenne in der Dämmung für exzellenten Empfang, bei geöffnetem Dach wird dieser über die Gestängeaustrittsklappen gewährleistet.

Ein neues Antriebssystem mit zwei Elektromotoren öffnet auf Knopfdruck das Spannbügeldach des Audi TT Roadster vollautomatisch: Binnen zehn Sekunden verschwindet es in einem separaten Verdeckkasten aus Aluminium und legt sich dort als flaches Paket ab. Der Öffnungsvorgang erfolgt in zehn Sekunden und bis zu einer Fahrgeschwindigkeit von 50 km/h. Offen wie geschlossen bleibt ein Kofferraumvolumen von 280 Liter, 30 Liter mehr als beim Vorgängermodell.

Magnesium, Aluminium und Kunststoff sind die Zutaten des intelligenten Materialmix, der beim Audi TT-Verdeck zum Einsatz kommt. Das wirkt sich positiv auf das Fahrzeuggesamtgewicht aus und trägt zur Optimierung des Fahrzeugschwerpunkts bei.

Den Entwicklern ist es mit dem aufwändigen Spannkonzept gelungen, einen flachen Aufbau zu realisieren und dabei gleichzeitig die Querspriegel vollständig zu verbergen. Auch bei hohen Geschwindigkeiten bietet das Verdeck dem Fahrtwind kaum Angriffsfläche. Mit geschlossenem Stoffverdeck erreicht der Audi TT Roadster einen äußerst geringen Cw-Wert (Luftwiderstandsbeiwert) von nur 0,30 – aktuell Bestwert im Segment der kompakten, offenen Sportwagen. Eine Verstärkung der Vliesschicht im Textilbezug sorgt darüber hinaus für ein sehr niedrigeres Geräuschniveau, was sich besonders im Frequenzbereich des Fahrtwindes bemerkbar macht. (dpp-AutoReporter/hhg)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 14. Mai 2015

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