Autoabsatz in Russland bricht im März um 43 Prozent ein

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Der brutale Absturz des russischen Automarkts setzte sich auch im März fort. Nach Zahlen der Association of European Business in Russia (AEB) brach der Pkw-Verkauf um 43 Prozent ein. Im Februar hatte das Minus bei 38 Prozent gelegen Berichtet das Branchenblatt „Automobil Produktion“.

Angesichts der desolaten Marktverfassung macht sich inzwischen so etwas wie Galgenhumor breit. So kommentierte Jörg Schreiber, Chairman des AEB Automobile Manufactureres Comimittee, die aktuellen Zahlen dahingehend, dass die Marktperformance „schlecht“ sei, aber „nicht schlechter als erwartet“. Schreiber macht für den krassen Absturz neben den wirtschaftlichen Problemen den Umstand geltend, dass viele Russen Ende des vergangenen Jahres Fahrzeugkäufe vorgezogen hätten und man nun tief im Nachfrageloch stecke. Seine Analyse garnierte Schreiber mit dem wenig tröstlichen Hinweis, dass sich die Lage „früher oder später“ stabilisieren werde.

Schwer verprügelt wurden beim Absatz wie in den Vormonaten die Hersteller Peugeot (-79 Prozent), Opel (-78 Prozent) und Chevrolet (-74 Prozent). VW büsste 57 Prozent ein. Zunehmend schwerer können sich auf die Premiumhersteller der schweren Krise entziehen. So sackte der BMW-Absatz um 41 Prozent ab, die Audi-Verkäufe um 30 Prozent. Erstmals ins Minus rutschte in diesem Jahr auch Mercedes-Benz mit -3 Prozent. In den ersten drei Monaten gehören die Stuttgarter mit +9 Prozent zu den wenigen Gewinnern in Russland. (dpp-AutoReporter)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 13. April 2015

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