Automatisiertes Fahren – Sicherheit muss höchste Priorität haben

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Die Jahreshauptversammlung der Deutschen Verkehrswacht (DVW) hat heute einen Antrag zum Thema „Automatisiertes Fahrens“ verabschiedet. Sie fordert darin die zuständigen nationalen und internationalen Institutionen auf, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass sie die Einführung unterstützen, gleichzeitig aber sicherstellen, dass das Niveau der Straßenverkehrssicherheit deutlich verbessert wird. Zudem müssen – solange ein menschlicher Fahrer noch das Fahrzeug führt – die Entwicklung und Einführung von Systemen vorangetrieben werden, die den Fahrer unterstützen.

Die Deutsche Verkehrswacht hat deshalb beschlossen:
Die Entwicklung der Technologie zum automatisierten Fahren wird vorangetrieben.

Die zuständigen nationalen und internationalen Institutionen sind aufgefordert, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass sie die Einführung unterstützen, gleichzeitig aber sicherstellen, dass das Niveau der Straßenverkehrssicherheit deutlich verbessert wird.

Solange ein menschlicher Fahrer noch das Fahrzeug führt, muss die Entwicklung und Einführung von Systemen vorangetrieben werden, die den Fahrer unterstützen. Diese neuen Entwicklungen sollen durch flankierende Öffentlichkeitsarbeit der Träger staatlicher und staatlich geförderter Verkehrssicherheitsarbeit begleitet werden.

Verbrauchertests wie EuroNCAP haben sich als besonders geeignet erwiesen, Hersteller zur Ausrüstung ihrer Fahrzeuge mit Assistenzsystemen auf dem jeweils aktuellen Stand der Technik zu bewegen. Die Bewertungskriterien dieser Tests sind daher stetig darauf zu überprüfen, ob sie den Stand der Technik wiedergeben. Das bedeutet nicht den Verzicht auf einen Rechtsrahmen.

Die voranschreitende Automatisierung der Fahrzeuge darf nicht dazu führen, dass Investitionen in eine sichere Straßenverkehrsinfrastruktur vernachlässigt werden. Diese muss im Gegenteil weiter verbessert werden. Dazu gehören auch Investitionen in datenkommunizierende Systeme.“ (dpp-AutoReporter)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 4. Juni 2015

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