AvD: Krass erhöhte Unfallgefahr durch Monsterjagd

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Der Automobilclub von Deutschland (AvD) warnt vor Unfallgefahren während der Nutzung von Smartphone-Spielen wie momentan ‚Pokémon Go‘. Die Jagd nach virtuellen Monstern auf Straßen und Fußwegen nimmt immer merkwürdigere Dimensionen an. Daher muss auch – trotz aller Freude am neuen Trend – zwingend auf das einhergehende Gefahrenpotential hingewiesen werden.

Der AvD rät dringend zur permanenten Wachsamkeit im allgemeinen Verkehrsraum. Die Ablenkungsgefahr durch Pokémon Go im Straßenverkehr ist extrem hoch, da eine erfolgreiche Monsterjagd den ständigen Blick auf das Handy erfordert. Fußgänger, Rad-, Motorrad- und Autofahrer riskieren Unfälle beim exzessiven Spiel.

Generell machen sich nur wenige Menschen Gedanken darüber, wie groß die Ablenkung der Handy-Nutzung im Straßenverkehr ist. Wer beispielsweise im Auto mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h unterwegs ist und währenddessen für fünf Sekunden auf sein Handy schaut, legt in dieser Zeit fast 70 Meter im Blindflug zurück. Ein getipptes Wort einer SMS kann schon zur Katastrophe führen. Kommt jetzt noch ein ständiger Seitenblick auf eventuell auftauchende Monster hinzu, wird die Situation schnell dramatisch, tragisch oder gar tödlich. Denn man gefährdet nicht nur sich selbst, sondern leider auch andere Verkehrsteilnehmer.

Der AvD rät daher allen am Straßenverkehr Beteiligten dringend zur (gesetzlich selbstverständlich auch vorgeschriebenen) Aufmerksamkeit. Die Augen sollten ausschließlich dem Verkehrsgeschehen folgen. Ansonsten endet die Monsterjagd in einem Monsterunfall. (dpp-AutoReporter/wpr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 12. August 2016

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