BMW Championship 2015

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Für die Profis ist bei der PGA Tour nun der Zeitpunkt gekommen, in der sie sich die keinen Fehler mehr erlauben dürfen und herausragende sportliche Leistungen gefragt sind – die „Crunch Time“, wie es im US-Sport heißt. Denn bei der BMW Championship im Conway Farms Golf Club im Norden Chicagos trennt sich auf höchstem Niveau noch einmal die Spreu vom Weizen: Von den 70 Weltklasse-Spielern, die sich für die Vorschlussrunde der Playoffs um den FedExCup qualifiziert haben, wird es nicht einmal die Hälfte – nur 30 Pros – bis zur Tour Championship in Atlanta schaffen.

„Die BMW Championship ist ein Höhepunkt im Kalender unseres globalen BMW Golfsport Engagements“, sagt Thorsten Mattig, BMW Group Leiter Sportmarketing und Markenkooperationen. „Nicht nur, weil sie als drittes von vier Playoff-Events eine extrem hohe sportliche Qualität besitzt. Die BMW Championship wurde – als erstes Turnier überhaupt – von der PGA TOUR zuletzt drei Mal in Folge als ‚Turnier des Jahres‘ ausgezeichnet. Dies zeigt, dass BMW und unser Partner Western Golf Association den Golffans ein außergewöhnliches Turniererlebnis ermöglichen – und wir haben alles daran gesetzt, dies allen Beteiligten auch 2015 wieder zu bieten. Vor zwei Jahren kamen 130.000 Zuschauer nach Conway Farms. Wir sind sicher, dass die BMW Championship auch in diesem Jahr wieder eines der bestbesuchten Turniere der PGA TOUR sein wird.“

Schauplatz der diesjährigen BMW Championship ist zum zweiten Mal nach 2013 der Conway Farms Golf Club. Sieger vor zwei Jahren war Zach Johnson, der in diesem Jahr bei der Open seinen zweiten Major-Titel gewann und auf Rang sieben des FedExCup-Rankings zu den großen Favoriten zählt.

Fans in Chicago dürfen sich zudem auf die „großen Drei“ freuen, die sich anschicken, sich dauerhaft auf höchsten Niveau zu beackern: Jordan Spieth, Rory McIlroy, und Jason Day. Day und Spieth haben die drei weiteren Majors des Jahres unter sich aufgeteilt, Day hat zum Playoff-Auftakt die Barclays gewonnen, und McIlroy schon einmal bei der BMW Championship triumphiert. Es kündigt sich ein spektakulärer Dreikampf an.

Nicht zu vergessen ist Jim Furyk. Denn es war der Conway Farms Golf Club, in dem die Nummer sieben der Welt vor zwei Jahren Geschichte schrieb: Furyk gelang als erst sechstem Spieler eine 59er-Runde auf der PGA TOUR – und dies bei alles andere als leichten Bedingungen, es war sehr windig. Auch Justin Rose, der in dieser Saison mit herausragender Konstanz besticht, bei den Majors mit den Plätzen 2, 27, 6 sowie 4 glänzte und die BMW Championship 2011 gewann, gehört zum engsten Favoritenkreis. Gleiches gilt für Henrik Stenson, dem 2013 das bis dato einmalige Kunststück gelang, den FedExCup und das Race to Dubai in einer Saison zu gewinnen. Der Schwede ist rechtzeitig zu den Playoffs wieder in Top-Form. Mit 3.352 Punkten belegt Stenson im FedExCup-Ranking Rang vier – und dies obwohl er innerhalb der Top-10 dieser Wertung die mit Abstand wenigsten Turniere bestritten hat.

Bei jedem Playoff-Event bekommt der Sieger 2.000 Punkte gutgeschrieben, so dass auch für die weiter hinter platzierten Stars wie Phil Mickelson oder Titelverteidiger Billy Horschel mit einem guten Ergebnis in dieser Woche noch alles möglich ist. Viel Pech hatte dagegen der einzige deutsche Starter in den diesjährigen Playoffs: Alex Cejka fehlten auf Rang 71 gerade einmal vier Punkte zur Qualifikation für die BMW Championship.

In diesem Jahr sind bei der BMW Championship gleich zwei spektakuläre Hole-in-One-Preise zu ausgelobt: der Plugin-Hybrid-Sportwagen BMW i8 und der neue BMW 7er. Gutes Omen für die Pros: Das einzige Hole-in-One-Car, das in der bisherigen Geschichte der BMW Championship gewonnen wurde, war der vollelektrische BMW i3 – und zwar im Conway Farms Golf Club. Hunter Mahan gelang der Schlag ins Glück an Loch 11.

Gewinner der BMW Championship sind in jedem Fall die Stipendiaten der Evans Scholars Foundation, der alle Erlöse der BMW Championship zu Gute kommen. Die Evans Scholars Foundation vergibt College-Stipendien an Caddies. Seit 2007, als BMW Titelpartner des Turniers geworden ist, kamen über 19,6 Millionen US-Dollar zusammen. (dpp-AutoReporter/sgr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 15. September 2015

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