BMW: Rekordabsatz trotz lahmenden US-Markts

Im März 2016 hat die BMW Group mehr Fahrzeuge abgesetzt als in jedem anderen Monat ihrer 100-jährigen Unternehmensgeschichte: Insgesamt wurden 240 659 BMW, Mini und Rolls-Royce Fahrzeuge ausgeliefert. Das entspricht einem Plus von 3,5 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Der Gesamtabsatz im ersten Quartal des Jahres legte um 5,9 Prozent auf 557 605 Fahrzeuge zu. In den USA nahm der Absatz im ersten Quartal allerding um mehr als zehn Prozent ab,
Erstmals in der Unternehmensgeschichte übertraf der Absatz der Marke BMW in einem einzelnen Monat die Zahl von 200 000 Fahrzeugen. Insgesamt 201 352 BMW-Automobile wurden im März an Kunden ausgehändigt, was einer Zunahme von 2,9 Prozent gegenüber den Verkaufszahlen vom März des Vorjahres entspricht. Mit 478 743 ausgelieferten Fahrzeugen (+6,0 Prozent) erreichte die Marke auch für das erste Quartal einen neuen Verkaufsrekord.

Das Absatzwachstum verteilt sich dabei über die komplette Modellpalette der Marke. So stieg in den ersten drei Monaten des Jahres der Absatz der BMW 2er Reihe im Vergleich zum Vorjahr um 56,3 Prozent und erreichte 43 657 Einheiten. Der Absatz des BMW X1 kletterte im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 67,7 Prozent auf 51 002 Fahrzeuge. Der BMW X3 erreichte ein Absatzplus von 27,2 Prozent auf 38 719 Einheiten, und beim BMW X6 betrug die Zunahme 15,1 Prozent (11 043 Einheiten). Das Flaggschiff-Modell des Unternehmens, der BMW 7er, wurde in den ersten drei Monaten des Jahres 2016 an 10 588 Kunden übergeben, 20,3 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Seit Jahresbeginn wurden weltweit 5128 BMW i Fahrzeuge mit Elektroantrieb an Kunden ausgeliefert, 2255 davon im März.

Mini erzielte im März 2016 einen höheren Monats-Absatz als jemals zuvor in seiner Markengeschichte. Weltweit gingen 39 061 Einheiten an die Kunden, was einer Zunahme von 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. 78 311 abgesetzte Fahrzeuge im ersten Quartal 2016 (+5,4 Prozent) bedeuten ebenfalls einen neuen Rekord.

Nachdem Rolls-Royce Motor Cars 2015 das zweitbeste Absatzergebnis in seiner 112-jährigen Geschichte erzielt hatte, führten die Vorbereitungen für die Produktion des Cabriolet Dawn in den ersten drei Monaten zu einem Rückgang von 29,4 Prozent auf 551 Einheiten. Die Anzahl der Vorbestellungen nennt BMW eine „neue Bestmarke“. Die ersten Dawn werden im zweiten Quartal an Kunden ausgeliefert.

In Europa setzte sich der positive Absatztrend für BMW und Mini fort. In den ersten drei Monaten wurden 256 973 Einheiten abgesetzt, 9,5 Prozent mehr als im ersten Quartal des Vorjahres. Viele Märkte in der Region verzeichneten Absatzwachstum. In einigen Ländern fielen die Zuwächse zweistellig aus, darunter Großbritannien (+10,6 Prozent / 59 121), Frankreich (+10,7 Prozent / 20 811) und Spanien (+22,7 Prozent / 13 839).

In Asien legten die Auslieferungen von BMW- und Mini-Fahrzeugen im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 10,0 Prozent auf 182 982 Einheiten zu. Auf dem chinesischen Festland stieg der Absatz um 10,5 Prozent (127 105), in Südkorea um 15,0 Prozent (14 465), und in Japan kletterte die Zahl der Auslieferungen um 8,9 Prozent auf 18 668 Einheiten.

In Amerika ging die Zahl der BMW- und Mini-Auslieferungen seit Jahresbeginn um 8,6 Prozent auf 100 081 Einheiten zurück. In den USA belief sich der Absatz in diesem Zeitraum auf 81 452 Fahrzeuge (-10,8 Prozent), während die Auslieferungen in Kanada um 10,9 Prozent auf 8751 Einheiten zunahmen.

BMW Motorrad erzielte im März seinen bisher höchsten Monatsabsatz. Die Zahl der Auslieferungen stieg um 3,5 Prozent auf 16 465 Einheiten. Weltweit wurden seit Jahresbeginn 33 788 (+7,7 Prozent) BMW-Motorräder und Maxi-Scooter an Kunden übergeben. (ampnet/Sm)

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BMW i3.

Foto:
Auto-Medienportal.Net/Busse

BMW i3.


Beitrag zuletzt aktualisiert am 16. Mai 2016

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