Brüssel ist zehnte europäische DriveNow-Metropole

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DriveNow, das Carsharing-Joint Venture der BMW Group und der Sixt SE, erweitert zu seinem fünfjährigen Jubiläum mit Brüssel/B sein Geschäftsgebiet in Europa um die zehnte Stadt. Das Angebot basiert auf dem bewährten Free-Floating-Carsharing mit verschiedenen BMW- und Mini-Modellen. Erst seit Juni 2016 ist stationsloses Carsharing in Brüssel gesetzlich zugelassen.

Peter Schwarzenbauer, Mitglied des Vorstands der BMW AG für Mini, BMW Motorrad, Rolls-Royce, Aftersales und Mobilitätsdienstleistungen, sagt: „In Deutschland sind wir bereits Marktführer beim Carsharing, die Anzahl der Kunden betreffend. Das streben wir auch für Europa an. Wir sind überzeugt, dass unser Premium-Angebot rund um individuelle Mobilität ein zentraler Erfolgsfaktor für die Zukunft ist. Dienstleistungen werden nicht das Automobilgeschäft ersetzen. Aber sie ergänzen unsere Geschäftsfelder um eine wichtige Facette. Deshalb arbeiten wir auch kontinuierlich daran, DriveNow in weitere Städte zu bringen.“

Im Juni 2011 in München gestartet, hat DriveNow sein Mobilitätsangebot in Europa kontinuierlich erweitert und zählt heute mehr als 600.000 Kunden. Zu den DriveNow Städten zählen neben den deutschen Standorten Köln, Berlin, Hamburg, München und Düsseldorf auch europäische Metropolen wie London, Wien, Kopenhagen, Stockholm und jetzt Brüssel. In Deutschland verzeichnet DriveNow mehr als eine halbe Million Fahrten pro Monat. Eine Fahrt ist im Schnitt acht bis 15 Kilometer lang und dauert 20 bis 40 Minuten.

Seit Sommer 2013 gibt es Elektrofahrzeuge in der DriveNow Flotte. Seitdem hat das Joint Venture in fast jeder seiner Städte elektrische BMW i3 im Einsatz. 20 Prozent der Gesamtflotte ist elektrifiziert, über 150.000 Kunden haben bereits ihre erste elektrische Fahrt mit DriveNow gemacht. Insgesamt wurden mehr als drei Millionen Kilometer bei DriveNow elektrisch zurückgelegt.

Der weitere Ausbau von Carsharing steht im Einklang mit der Unternehmensstrategie ‚Number One > Next‘, in der die Weiterentwicklung kundenorientierter Mobilitätsdienstleistungen als eines der zentralen Geschäftsfelder der Zukunft benannt wird. Mit Angeboten wie DriveNow, ParkNow oder ChargeNow hat sich das Unternehmen frühzeitig auf die steigende Bedeutung digitaler Services ausgerichtet und darin einen wichtigen Faktor seines künftigen Geschäftserfolgs erkannt.

In Seattle/USA hat die BMW Group in diesem Zusammenhang im April unter der neuen Marke „ReachNow“ ein weiterentwickeltes Carsharing-Angebot eingeführt. Neben einem Chauffeurservice und einem Zustellservice für Fahrzeuge werden hier auch Carsharing für geschlossene Nutzergruppen, die Vermietung des Privatfahrzeugs in die ReachNow Flotte sowie die Langzeitnutzung pilotiert. Nordamerika ist für die BMW Group zunächst Pilotmarkt für den weiteren Ausbau städtischer und nachhaltiger Mobilität. Nach Seattle soll ReachNow auch in weiteren Städten der USA den Betrieb aufnehmen. (dpp-AutoReporter/wpr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 26. Juli 2016

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