Bundesgartenschau: Volkswagen hilft, Naturparadies Havelland zu retten

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Bis 2021 wollen der Volkswagen Konzern und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) dazu beitragen, dass aus der begradigten Unteren Havel wieder ein natürlicher Flusslauf wird. In diesem Jahr lädt die Bundesgartenschau (BUGA) dazu ein, sich vor Ort selbst ein Bild von Europas größtem Renaturierungsvorhaben zu machen. Auf 90 Flusskilometern werden Steinschüttungen und Uferwälle entfernt sowie Altarme und Flutrinnen wieder mit dem Hauptstrom verbunden, um aus der stark befestigten Wasserrinne wieder ein lebendiges Fließgewässer zu machen. Außerdem werden Auenwälder angelegt und Deiche zurückgebaut, um neue Überflutungsflächen für den Hochwasserschutz zu gewinnen.

Volkswagen und NABU unterstützen damit den Erhalt der heimischen Artenvielfalt, denn die Havelregion bietet rund 1100 vom Aussterben bedrohten Tierarten Zuflucht. Doch nicht nur Biber, Moorfrosch und Seeadler profitieren von dem Projekt, sondern auch der Mensch. Mit ihren überfluteten Wiesen und Auenwäldern ist die einmalige mitteleuropäische Landschaft ein beliebtes Ausflugsziel auf halbem Wege zwischen Wolfsburg und Berlin. „Eine intakte Umwelt schafft Lebensqualität – darauf legen auch unsere 600.000 Mitarbeiter Wert“, betont Dr. Thomas Steg, Generalbevollmächtigter der Volkswagen Aktiengesellschaft und Leiter Außen- und Regierungsbeziehungen: „Deshalb fördert Volkswagen nicht nur in Deutschland, sondern an vielen anderen Standorten in der Welt Natur- und Artenschutzprojekte.“

Unter dem Motto „Von Dom zu Dom – das blaue Band der Havel“ steht zum ersten Mal ein Fluss im Zentrum der Bundesgartenschau, die noch bis zum 11. Oktober 2015 an fünf Standorten zwischen der Hansestadt Havelberg und Brandenburg an der Havel stattfindet. Bis dahin werden rund 1,5 Millionen Besucher erwartet. (dpp-AutoReporter/wpr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 10. Juni 2015

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