CAM-Studie 2014: Toyota mit dem niedrigsten CO2-Ausstoß

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Die im vergangenen Jahr in Deutschland verkauften Toyota- und Lexus-Modelle stoßen im Durchschnitt nur 117,4 Gramm CO2 pro Kilometer aus – so wenig wie keine andere Neuwagenflotte hierzulande. Die Flottenemissionen des japanischen Unternehmens liegen damit mehr als elf Prozent unter dem bundesweiten Durchschnitt, der 132,8 g/km beträgt.

Zu diesem Ergebnis kommt das Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach, das für seine aktuelle Studie unter anderem Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes ausgewertet hat. Während die CO2-Emissionen in Deutschland immer langsamer sinken und 2014 lediglich um 2,6 Prozent zurückgegangen sind, treiben Toyota und Lexus die CO2-Verringerung weiterhin mit Nachdruck voran. Im Vergleich zu 2013 hat das Unternehmen die Emissionen seiner Neuwagenflotte nochmals um 3,4 Prozent reduziert.

Neben einer konsequenten Optimierungsstrategie an den bestehenden Verbrennungsmotoren leisten die effizienten Hybridmodelle, deren Absatz im vergangenen Jahr europaweit ein neues Allzeithoch erklommen hat, einen entscheidenden Beitrag. In Deutschland werden aktuell sechs Toyota Hybridmodelle angeboten, Lexus – der einzige Automobilhersteller, der in allen Baureihen einen Hybridantrieb offeriert – hat sieben Modelle im Programm.

Die gesamte Hybridflotte beider Marken emittierte, für sich alleine betrachtet bereits im Jahr 2013, hierzulande durchschnittlich nur 88,7 Gramm CO2 pro Kilometer. Damit erfüllt sie schon heute die strengen CO2-Vorgaben, die ab 2021 in Europa gelten: Neuwagen dürften dann höchstens noch 95 Gramm CO2 pro gefahrenen Kilometer ausstoßen. Im September rollt mit dem Toyota Mirai zudem das erste Brennstoffzellenfahrzeug auf den Markt, das völlig ohne Schadstoffemissionen auskommt. (dpp-AutoReporter/wpr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 2. Februar 2015

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