Französische Medien zeichnen Christian Klingler aus

Volkswagen ist der große Gewinner der jährlichen Preisverleihung der bedeutendsten französischen Medien in Paris. Als „Mann des Jahres 2011“ wurde Christian Klingler geehrt. Die 35-köpfige Jury lobte „die scharfe Präzision und ausgeprägte Analysefähigkeit mit der Klingler Ziele zu entwickeln vermag.“ Das mache den Konzernvorstand für Vertrieb und Marketing zur starken Führungspersönlichkeit.

„Es ist eine ganz besondere Auszeichnung. Doch genau genommen müsste es statt „Man of the year“ „Team of the year“ heißen. Denn beim Automobil und bei Volkswagen geht es immer um einen Mannschaftssport. Ohne diese Klasse Volkswagen Mannschaft könnten wir auch als Manager nichts ausrichten“, hob Klingler in Paris besonders die Qualitäten der weltweiten Volkswagen-Belegschaften hervor. Klingler hielt seine Dankesrede in Französisch, was gut ankam.

Vor drei Jahren wurde bereits Konzern-Chef Martin Winterkorn zum „Mann des Jahres 2008“ in Frankreich gekürt. Bei seiner Rede im Pavillon Gabriel an der Pariser Prachtstraße Champs-Elysée lobte Winterkorn die akribische und effektive Arbeitsweise Klinglers: „Ganz egal wo wir in Europa hinkommen. Christian Klingler weiß genau, wie der Markt tickt. Die vertrauensvolle, länderübergreifende Zusammenarbeit ist das Fundament für den Erfolg des Volkswagen Konzerns und sind der entscheidende Trumpf, um uns im harten globalen Wettbewerb dauerhaft zu behaupten“, nahm Winterkorn Bezug auf die elf europäischen Markenstandorte des Konzerns.

Neben Christian Klingler wurden der Up als sicherstes Fahrzeug seiner Klasse und die Volkswagen Group Frankreich für ihren geschäftlichen Erfolg ausgezeichnet. 2011 konnte Volkswagen rund 300 000 Autos in Frankreich verkaufen. Mit einem Investment von 400-Millionen Euro bis zum Jahr 2016 werden der Konzern und seine Händler noch in diesem Jahr rund 2000 neue Arbeitsplätze in Frankreich erschaffen.

„Natürlich macht uns allen die Schuldenkrise derzeit zu schaffen. Und natürlich hat die gesamte europäische Wirtschaft damit zu kämpfen – nicht zuletzt die Automobilindustrie. Dennoch bin ich fest davon überzeugt: Wenn die EU-Länder eng zusammenstehen, und wenn wir vor allem unsere Industrie stark und wettbewerbsfähig halten, dann hat Europa in jeder Hinsicht eine Zukunft. Die deutsch-französische Freundschaft ist und bleibt dabei der Motor für ein erfolgreiches Europa“, resümierte Martin Winterkorn in Paris. (ampnet/tw)
Peter Schwerdtmann


Beitrag zuletzt aktualisiert am 3. Februar 2014

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