Daimler gestaltet Arbeitswelt der Zukunft mit Ideen aus der nachrückenden Generation

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Die Daimler AG hat einen intensiven Austausch mit jungen Kolleginnen und Kollegen gestartet, um die Arbeitswelt der Zukunft zu gestalten. In einem Workshop haben 60 Teilnehmer im Alter von 20 bis 35 Jahren insgesamt 223 Ideen entwickelt. Dabei wurden die Anforderungen und Bedürfnisse der nachrückenden Generationen an einen attraktiven Arbeitgeber erarbeitet und diskutiert. Die Vorschläge der jungen Mitarbeiter beschäftigen sich unter anderem mit neuen Formen der Zusammenarbeit, mehr Flexibilität bei Arbeitszeit und Arbeitsort, den Einsatzmöglichkeiten von Informationstechnologie, der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie alternativen Vergütungsmodellen. Einige der besten Ideen wird Daimler direkt umsetzen.

„Für uns ist es von großer Bedeutung, eng mit nachrückenden Generationen zusammenzuarbeiten und die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Schon heute prägen Haltung und Arbeitsweise von jüngeren Generationen unsere Produkte und unseren Arbeitsalltag. Der Pulsschlag jeder neuen Generation treibt uns voran und ist entscheidend für eine erfolgreiche Zukunft“, sagt Wilfried Porth, Vorstand für Personal und Arbeitsdirektor & Mercedes-Benz Vans der Daimler AG.

Die Teilnehmer des Daimler-Workshops kamen aus 21 Standorten in ganz Deutschland und gehören der so genannten ‚Generation Y‘ an, die die Geburtsjahrgänge 1980 bis 1995 umfasst. Die Generation zeichnet sich unter anderem durch große Technologieaffinität und den verstärkten Wunsch nach einer Balance zwischen Beruf und Freizeit aus. Aufgrund des demographischen Wandels und der guten beruflichen Ausbildung und Qualifizierung gelten Vertreter der Generation Y bei Unternehmen als begehrte Arbeitskräfte. Mehr als 25 Prozent der Daimler-Belegschaft in Deutschland gehören bereits dieser Generation an.

Die Ideen aus dem Workshop wurden gemeinsam mit Personalvorstand Wilfried Porth und Wolfgang Nieke, Betriebsratsvorsitzender Mercedes-Benz Werk Untertürkheim, erörtert und bewertet. „Wir wollen die Arbeitswelt der Zukunft gemeinsam mit den Beschäftigten gestalten. Natürlich hören wir bei den jungen Menschen in den Fabriken und Büros genau hin, wie sie sich diese Arbeitswelt vorstellen. Passen die heutigen Arbeitsbedingungen und Entscheidungsstrukturen weiterhin? Was müssen wir ändern? Das sind die Fragen, die wir stellen und die Meinung unserer jungen Kolleginnen und Kollegen nehmen wir sehr ernst“, sagt Betriebsrat Wolfgang Nieke.

Insgesamt werden zunächst 13 der Vorschläge umgesetzt. Dazu gehören beispielsweise mehr moderne und offene Bürokonzepte, die Kommunikation und Teamwork fördern, aber in schallgeschützten Ruhezonen auch konzentriertes Arbeiten ermöglichen. Eine weitere Idee dreht sich darum, mobiles Arbeiten unabhängig von einem Büroarbeitsplatz und von Anwesenheitszeiten noch stärker zu ermöglichen und zu fördern. „Ich finde es gut und motivierend, dass wir unsere Vorschläge direkt unserem Personalvorstand und Betriebsrat vorstellen können. So stelle ich mir eine offene, hierarchiefreie Zusammenarbeit vor. Dass die ersten Ideen sofort umgesetzt werden, zeigt, dass unsere Anregungen ernst genommen werden“, sagt Maria Zambrano Leon, 28-jährige Ingenieurin bei Daimler und Teilnehmerin des Workshops. (dpp-AutoReporter/wpr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 3. Juli 2015

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