Drängler können nicht mit „Kolonne“ argumentieren

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Halten Autofahrer keinen ausreichenden Abstand zum Vordermann, so drohen ihnen saftige Strafen. Das gelte auch dann, wenn ein Pkw-Fahrer nach eigener Aussage in einer Kolonne gefahren und ein nachfolgender Autofahrer dicht aufgefahren ist.

Im konkreten Fall vor dem Oberlandesgericht Bamberg ging es um einen Autofahrer, der mit einem Tempo von rund 116 km/h lediglich knapp 16 Meter Abstand zum Vordermann eingehalten hatte. Ihm wurde eine Geldstrafe in Höhe von 320 Euro aufgebrummt sowie ein Punkt im Fahreignungsregister eingetragen – zu Recht. Eine Unterschreitung des Mindestabstands sei nur dann erlaubt, wenn der Vordermann abrupt abbremst oder er plötzlich die Fahrspur wechselt (was hier nicht der Fall gewesen ist.) (OLG Bamberg, 3 Ss OWi 160/15) (Wolfgang Büser/dpp-AutoReporter)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 22. August 2015

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