DTM: Maximilian Götz bester Mercedes-Rookie im ersten DTM-Lehrjahr

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Maximilian Götz blickt zufrieden auf seine erste DTM-Saison zurück. „Ich bin in der Schluss-tabelle der Fahrerwertung bester Mercedes-Rookie“, sagt der Uffenheimer. „Dieses Ziel zu erreichen war mir persönlich sehr wichtig“. Beim Finale der populärsten Tourenwagenserie der Welt in Hockenheim bewies der 29-Jährige mit Platz zehn im ersten Rennen erneut sein außergewöhnliches Talent.

Beim DTM-Rennen in Spielberg (Österreich) hatte Maximilian Götz unter schwierigsten Bedingungen erstmals für Furore gesorgt, als er mit seinem Mercedes-AMG C 63 DTM im strömenden Regen Siebter wurde und seine ersten sechs Meisterschaftspunkte holte. „Viele haben dort die Nerven verloren“, sagt Götz, der für das Berliner Team Mücke-Motorsport startet.

Endgültig geplatzt sei der Knoten dann am Nürburgring, wo Götz beide Rennen in den Top-Ten beendete. „Im Samstagsrennen wurde ich Fünfter, tags darauf Sechster“, so Götz. Den Aufwärtstrend konnte der Bayer auch beim Finale in Hockenheim fortsetzen, wo er als Zehnter zum dritten Mal hintereinander in die Punkteränge fuhr. „An den letzten beiden Rennwochenenden war ich mit meiner Performance ganz zufrieden, davor lief es weniger gut“, sagt Götz selbstkritisch.

Dass es der Meister der Blancpain-Sprint-Serie (2014) und des ADAC GT-Masters (2012) im ersten Lehrjahr in der DTM nicht leicht haben würde, wusste Maximilian Götz von Anfang an: „Bei den Wintertests im Dezember in Jerez (Spanien) habe ich schon gesehen, dass das Niveau sehr hoch ist und dass es einige Zeit dauern wird, bis ich in dieser Serie Fuß fasse. Doch das ist normal. Jeder DTM-Neuling hat ein Lehrjahr gebraucht, bis er Erfolg hatte“, erklärt Götz.

Bei den 18 DTM-Rennen dieses Jahres landete Maximilian Götz vier Mal in den Punkte-rängen und beendete die Saison mit 25 Zählern auf Platz 22. Einen Platz besser als sein Markenkollege Lucas Auer (Österreich), der als Tabellen-23. auf 18 Punkte kam. „Alles in allem war es ein tolles Jahr, in dem ich viel gelernt habe“, zieht Götz eine positive Saison-bilanz.

In gewisser Weise habe er auch einen Anteil am Titelgewinn von Pascal Wehrlein, sagt Götz. „Am Nürburgring habe ich Teamplayer gespielt, das gebe ich ganz offen zu, denn am Schluss zählt jeder Punkt“.

Nun hofft er auch 2016 bei Mercedes ein Cockpit zu bekommen. „Ich fühle mich in der DTM sehr wohl und möchte im nächsten Jahr regelmäßig in die Punkteränge fahren“. (dpp-AutoReporter/ hen)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 6. November 2015

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