E-Autos werden billiger

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Einer breitangelegten schwedischen Studie zufolge sinken die Preise für Lithium-Ionen-Batterien schneller als angenommen und werden E-Autos damit verbilligen. Das berichtet die Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. „Wir glauben, dass eine jährliche Kostenreduktion von acht Prozent bei den Marktführern der Elektromobilität die wahrscheinlichste Entwicklung bei Lithium-Ionen-Batteriepacks sein wird“, urteilen dem Bericht zufolge Stockholm Environment Institute sowie Royal Institute of Technology, ebenfalls in Stockholm.

Derzeit liege der Preis für eine Kilowattstunde Speicherkapazität bei den Marktführern bei etwa 300 Dollar. Schon in „naher Zukunft“ werde dieser Preis auf 200 Dollar je Kilowattstunde sinken, und zwar selbst ohne merkliche Verbesserungen in der Batteriechemie, erwarten die Experten. Ab einem Preis von 150 Dollar pro Kilowattstunde gilt ein rein batterieelektrisches Auto als voll wettbewerbsfähig mit einem vergleichbaren Verbrenner.

Größter Anbieter von E-Autos ist Nissan. 2014 wurden weltweit 320.000 E-Mobile neu zugelassen, davon 75.000 Nissan Leaf. Der Tesla S folgt mit 28.000 Einheiten, der Mitsubishi Outlander PHEV als Plug-in-Auto mit 26.000 Einheiten. (dpp-AutoReporter)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 22. April 2015

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