E.ON testet induktives Laden für Elektroautos in der Praxis

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Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit geförderten Projekts erprobt E.ON mit drei Partnern das kabellose Laden von Elektroautos durch Induktion. Die Technik dafür liefert die SEW Eurodrive GmbH aus Bruchsal als Projektpartner im Rahmen des Förderprojekts. Beim induktiven Laden wird der Strom berührungslos über das Magnetfeld einer im Boden installierten Spule übertragen. Das Gegenstück befindet sich am Unterboden des Fahrzeugs.

Eingesetzt wird die innovative Technik in Berlin und Umgebung, zum einen bei E.DIS, einem Tochterunternehmen von E.ON, zum anderen bei Joey´s Pizza sowie beim Berliner Büro von SEW Eurodrive. Die Auswahl der Partner erfolgte vor allem unter dem Gesichtspunkt, das induktive Laden unter verschiedenen Einsatzbedingungen umfassend zu erproben.

So liefert eine Joey´s Filiale in Berlin-Hellersdorf seit August Pizza und Pasta mit einem umgebauten Peugeot iOn aus. Das Fahrzeug kann auch in kurzen Betriebspausen über der Bodenplatte geparkt sowie geladen werden und ist dadurch dauerhaft einsatzbereit. Bei E.DIS wird das Fahrzeug an der Energiezentrale am neuen Berliner Flughafen BER für Einsatzfahrten genutzt. Ein drittes Fahrzeug wird in Kürze durch das technische Büro der SEW Eurodrive in Berlin für Servicefahrten eingesetzt.

„Der private Wettbewerb sorgt bereits jetzt für eine zunehmende Anzahl an Ladestationen: Mehr und mehr Hotels, Restaurantketten, Einkaufszentren und nicht zuletzt Parkraumanbieter installieren öffentlich zugängliche Stromtankstellen. Sie bieten damit ihren Kunden zusätzlichen Service und setzen dabei auch auf innovative Lösungen wie induktives Laden“, so Bert von Garrel, Leiter E-Mobility bei E.ON. Auf Basis der langjährigen Erfahrung aus einer Vielzahl von E-Mobility-Projekten entwickelt E.ON seine Angebote für Kommunen, Firmen- und Privatkunden kontinuierlich weiter. (dpp-AutoReporter)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 27. Oktober 2015

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