Erfolgreiche Zwischenbilanz für Mazda

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Nach der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres zieht die Mazda Motor Corporation eine positive Zwischenbilanz. Im Zeitraum von April bis September 2015 hat der japanische Automobilhersteller einen Betriebsgewinn von 933 Millionen Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Zuwachs von 21,1 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres trotz negativen Effekten aus Wechselkursveränderungen in Höhe von 85,2 Millionen Euro. Gründe für die Steigerung sind neben dem erhöhten Verkaufsvolumen und einem verbesserten Produkt-Mix auch Kostenreduzierungen sowie geringere Materialkosten in der Produktion.

In den ersten sechs Monaten des am 31. März 2016 endenden Geschäftsjahres verbesserte sich der Umsatz um 17,0 Prozent auf 12,6 Milliarden Euro. Die Umsatzrendite verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 7,2 Prozent auf 7,4 Prozent.

Die anhaltend positive Entwicklung bei Umsatz und Gewinn ist der weltweit hohen Nachfrage nach den Mazda Modellen der neuen Generation und den konsequent vorangetriebenen strukturellen Reformen zu verdanken. Weltweit hat Mazda im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 764.000 Neufahrzeuge verkauft – ein Plus von 14,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und ein neuer historischer Rekord für die erste Hälfte eines Geschäftsjahres. Vor allem der Dauer-Bestseller Mazda CX-5, der nun weltweit verfügbare neue Mazda CX-3 und auch die neue Modellgeneration des Mazda MX-5 haben das Absatzwachstum weiter angetrieben.

In Europa stieg der Absatz von Mazda in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres um 21 Prozent auf 110.000 Einheiten. Vor allem die Modelle Mazda2 und Mazda CX-3 erfreuten sich dabei einer hohen Nachfrage. In wichtigen Märkten wie Deutschland und Großbritannien konnte Mazda weiter stark zulegen.

In Japan konnte Mazda trotz des allgemein rückläufigen Gesamtmarktes kräftig zulegen: Vor allem dank der neuen Modelle Mazda2, Mazda CX-3 und Mazda MX-5 stieg der Fahrzeugabsatz um 33 Prozent auf 120.000 Fahrzeuge, der Marktanteil verbesserte sich um 1,5 Punkte auf 5,2 Prozent. In Nordamerika verbuchte Mazda einen Zuwachs von drei Prozent auf 233.000 Einheiten. Auch in China trotzte die Marke einer allgemein sinkenden Nachfrage und erzielte einen Zuwachs von 16 Prozent auf 109.000 Einheiten. Auf den übrigen Märkten legte die Zahl der Fahrzeugverkäufe um 24 Prozent auf 178.000 Einheiten zu; hervorzuheben sind hier beispielsweise ein Zuwachs von 17 Prozent auf 58.000 Einheiten in Australien, wo Mazda als zweitstärkste Marke des Landes einen Marktanteil von 9,9 Prozent erzielte, Zuwächse in Thailand und Indonesien sowie Rekordverkäufe in Vietnam und Malaysia.

In Anbetracht der positiven Geschäftsentwicklung im Zeitraum von April bis September 2015 passt Mazda den im April 2015 gegebenen Ausblick auf das Gesamtgeschäftsjahr an. Die Absatzprognose erhöht Mazda um 25.000 Einheiten auf jetzt 1,515 Millionen Fahrzeuge; gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Plus von acht Prozent. Mazda will die weltweit steigende Nachfrage vor allem durch die verbesserte Auslastung der Werke in Japan und den Fertigungsstart des Mazda CX-3 in Thailand erfüllen. Weitere Beiträge zum Absatzwachstum leisten die Einführung neuer Modelle und die Weiterentwicklung der Skyactiv Technologien.

Das Unternehmen erwartet nun für das am 31. März 2016 endende Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr von 11,1 Prozent auf 24,96 Milliarden Euro, einen Anstieg des Betriebsgewinns um 13,4 Prozent auf 1,70 Milliarden Euro und ein Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit von 1,70 Milliarden Euro. (dpp-AutoReporter/sgr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 10. November 2015

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