Fahrbericht: Kleiner Karl ganz groß

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Es ist ein Junge! Und sein Name? Opel Karl! Im ersten Moment klingt dieser Name zwar etwas altbacken und erinnert eher an den eigenen Onkel als an einen Kleinwagen- doch der kleine Flitzer beweist das er alles andere als langweilig ist.

Schick sieht er aus, der kleine Karl. Der große Kühlergrill mit markanter Opel-Chromspange und sein muskulöses Heck, machen einiges her. Mit seinen 3,68 Metern Länge und einem Wendekreis von 8,90 Metern garantiert er stressfreies Fahren im Stadtverkehr und einen Vorsprung bei der Jagd nach Parkplätzen. Praktisch sind außerdem die serienmäßig fünf Türen, die den direkten Einstieg auf die hinteren Plätze ermöglichen.

Im Interieur zeigt sich der Stadtflitzer in typischer Opel Manier. Kleine Chromrahmen, ausreichend große Ablagen und solide Hebel sorgen für ein angenehmes Ambiente im Cockpit. Trotz seinem kompakten Äußeren bietet Karl genug Platz für Passagiere und Fahrer. Der Kofferraum fasst in Normalstellung 206 Liter und transportiert problemlos 2 Kästen Wasser.

Für ein spritziges Fahrerlebnis sorgt ein neuer 1,0 Liter großer Dreizylinder mit 55 kW/75 PS. Das Aggregat, eine Ableitung des bekannten Dreizylinder-Turbos, ist aber leichter und kommt im Karl ohne Turbounterstützung, Direkteinspritzung und Ausgleichwelle aus. Mit seinen 75 PS macht der Kleine nicht nur in der Stadt eine gute Figur. Auch auf die Autobahn kann man sich trauen ohne als Schleicher auf der rechten Spur enden zu müssen. Im Test zeigte sich Karl sogar deutlich flotter als versprochen- verbrauchte dafür allerdings auch mehr. Statt 4,5 Liter lag der Durchschnittverbrauch im Test bei 5,2 Liter was jedoch der teils rasanten Fahrweise im Versuch zuzuschreiben ist.

Auch beim Fahrverhalten braucht sich Karl nicht zu verstecken. Er fährt sich leichtfüßig und liegt für einen Wagen dieser Größe erstaunlich ruhig.

Wer Wert auf beste Konnektivität legt kann sich freuen denn schon bald wird der Kleine zum digitalen Multitalent. Bereits ab Herbst ist das neue IntelliLink-Infotainment-System, das mit Apple Car Play und Android Auto kompatibel ist und problemlos Apps vom Smartphone auf den Bildschirm spiegelt bestellbar. Auch der persönliche Online-und Service-Assistent Opel OnStar kann ab Herbst geordert werden.

Der kleine Kerl macht seine Sache wirklich gut. Karl ist wendig, geräumig und bringt einfach puren Fahrspaß. Bereits ab 9.500 Euro ist er zu haben und spricht damit vor allem ein preisbewusstes Klientel an, das dennoch nicht auf Fahrspaß verzichten will. (dpp-AutoReporter/SarahGrassmann)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 2. Oktober 2015

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